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«Gott hat seinen Champion zu sich geholt»

Die Boxlegende ist gestorben. Der Tod des ehemaligen Schwergewicht-Weltmeisters bewegt auch in den sozialen Medien.

Liess sich den Mund nie verbieten: Muhammad Ali. (Bild: Twitter)
Liess sich den Mund nie verbieten: Muhammad Ali. (Bild: Twitter)

Der Tod der Boxlegende Muhammad Ali im Alter von 74 Jahren erschüttert Fans und Verehrer. Sie zollen einem der grössten Sportler der jüngeren Geschichte Respekt und verabschieden sich.

Neben Ali galt Mike Tyson als einer der grössten Boxer aller Zeiten. So schrieb der frühere Schwergewichts-Weltmeister auf Twitter: «Gott hat seinen Champion zu sich geholt.»

«Ali, Frazier & Foreman – wir waren praktisch eins», twitterte der mehrfache Schwergewichts-Champion George Foreman. «Ein Teil von mir ist weggerutscht», schrieb Foreman weiter.

1974 hatte sich Foreman mit Ali in Kinshasa ein legendäres Gefecht geliefert, das später als «Rumble in the Jungle» in die Boxgeschichte einging. Foreman ging in der achten Runde K.o. Ali wurde damals zum zweiten Mal Weltmeister und brach das Boxer-Gesetz «They never come back».

Und «Golden Boy» Oscar de la Hoya, ein ehemaliger US-Profiboxer mit mexikanischer Abstammung, zeigte sich tief betroffen. In einer Mitteilung liess de la Hoya verlauten: «Muhammad Ali ist eine Legende und einer der gefeiertsten Athleten der Welt, der Kämpfer, der in die goldene Ära des Boxens hineinführte und den Sport auf die Karte brachte. Er bahnte den Weg für Profiboxer, auch für mich, sorgte dafür, dass Boxen ein Sport wurde, der in Millionen Haushalten in aller Welt angesehen wurde.»

Don King, Promoter von «Rumble in the Jungle» und «Thrilla in Manilla»: «Fraglos wird sein Vermächtnis sein, dass er den Tatsachen trotzte. Weil er dafür einstand, an was er glaubte. Und wenn er auf die Probe gestellt wurde, nahm er lieber ein persönliches Risiko auf sich, als gegen seine Ansichten und wofür er stand, zu handeln.

Boxing promoter Don King remembers Muhammad Ali: "He will never die. His spirit will go on forever." https://t.co/2scyWG1Mfr— Anderson Cooper 360° (@AC360) 4. Juni 2016

Auch aus Fussballer-Kreisen blieben die Reaktionen nicht aus: Die englische Fussball-Legende Gary Lineker twitterte: «Der Grösste hat seine letzte Runde gekämpft.»

Der deutsch-ghanaische Profi Kevin-Prince Boateng, derzeit bei der AC Milan unter Vertrag:

Und der deutsche EM-Teilnehmer Lukas Podolski (Galatasaray Istanbul) postete:

Zwei Tweets aus der Formel-1-Szene, von Jenson Button und Nico Rosberg.

Gene Simmons, Bassist der Rockgruppe Kiss:

Für die dänische Tennisspielerin Caroline Wozniacki war Ali eine Inspiration, eine Legende und bleibt für immer ein Champion:

Der ehemalige Tennisprofi Boris Becker tat sein Beileid mit einem Zitat Alis kund: «Schweb' wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene! »

Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton meldete sich zu Wort: «Hillary und ich sind traurig über den Tod von Muhammad Ali. Vom Tag, als er die Olympische Goldmedaille 1960 gewann, wussten Boxfans weltweit, dass sie eine Mischung aus Schönheit und Anmut, Geschwindigkeit und Stärke sahen, die es so wohl niemals wieder geben wird. Wir sahen ihn aufwachsen, vom ungestümen Selbstbewusstsein der Jugend und des Erfolgs zu einem Mann voller religiöser und politischer Überzeugungen, der starke Entscheidungen traf und mit den Konsequenzen lebte. Währenddessen sahen wir ihm mutig im Ring, die Jugend anregend, anteilnehmend gegenüber denjenigen, die es brauchten, und stark und humorvoll dabei, die Last seiner eigenen gesundheitlichen Herausforderungen zu tragen. Ich war geehrt, (...), eine Freundschaft mit einem Mann aufzubauen, der durch Triumphe und Gerichtsverhandlungen sogar grösser wurde als seine Legende.»

Übrigens: Auch Muhammad Ali hatte einen Twitter-Account. Sein letzter Tweet war ein Geburtstagsglückwunsch – adressiert an U2-Sänger Bono.

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