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Goldhamster Niggli auf Abwegen

Ein falsch angelaufener Posten brachte Simone Niggli an der OL-WM in Lausanne um ihre Siegeschancen im Rennen über die Mitteldistanz. Weltmeisterin wurde die Finnin Minna Kauppi.

Posten verwechselt, Rennen verloren: Simone Niggli.
Posten verwechselt, Rennen verloren: Simone Niggli.
Keystone

Es passierte auf dem Weg vom siebten zum achten Posten. Simone Niggli verrutschte auf der Karte und lief fälschlicherweise den Posten 15 an. Diese Unachtsamkeit kostete sie zwei bis drei Minuten und ist ihr gröbster Fehler an ihrer zehnten Weltmeisterschaft. Chancen auf den Sieg hatte sie so keine mehr, aber trotzdem lief sie weiter und beendete das Rennen als Fünfplatzierte.

Im Gegensatz zur späteren Weltmeisterin Minna Kauppi, die an den letztjährigen WM nach einem ähnlichen Fehler aufgegeben hatte. In Lausanne aber lief die Finnin ein ausgezeichnetes Rennen und wäre von Niggli auch ohne den Fehler nur schwer zu bezwingen gewesen. Mit einer halben Minute Vorsprung sicherte sich die 30-Jährige ihren neunten WM-Titel. Das Podest komplettierten die Schwedin Tove Alexandersson und die Russin Tatjana Riabkina.

Als zweitbeste Schweizerin lief Sara Lüscher auf den siebten Platz. Judith Wyder, die im Vorjahr Bronze gewann, hatte ebenfalls einen Lauffehler zu verzeichnen und wurde Zwanzigste.

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