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Gegenwindfahren – Sabine wird zum «holländischen Berg»

Das Sturmtief hält derzeit fast ganz Europa in Atem. In den Niederlanden sorgt es fürs Ausser-Atem-Sein.

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Bei den Meisterschaften im Gegenwindfahren haben rund 300 Teilnehmer dem Sturm getrotzt. Video: Tamedia

Während sich ein Grossteil der Schweiz und Resteuropas während des Sturms Sabine zurückzog und hoffte, dass nichts passiert, sie nicht davongeweht werden und das Haus noch steht, wenn sie von der Arbeit heimkommen, fuhren die Niederländer am Sonntag Velo – und zwar an der offiziellen Meisterschaft im Gegenwindfahren.

Die Zutaten für den Wettkampf waren simpel: ein einfaches Fahrrad ohne federleichten Carbon-Rennrahmen, ohne fallenden Lenker und Gangschaltung sowie starke Beine, stählerne Entschlossenheit und Wind. Viel Wind.

Alles andere als simpel waren hingegen die Bedingungen – was natürlich Sinn der Sache war: Die 300 Teilnehmer fuhren bei Windstärke 8 (62 bis 74 km/h) eine 8,5 Kilometer lange Strecke an der Küste der Provinz Zeeland im Süden der Niederlande.

Ein Eimer für Erbrochenes

Die Organisatoren bezeichneten die jüngste Ausgabe als die schwerste der Geschichte. «Wir sprechen gerne vom holländischen Berg. Das hier ist wie ein zehnprozentiger Anstieg auf dem schlechtesten Velo, das man sich vorstellen kann», sagte etwa Mitorganisator Robrecht Stoekenbroek. Die Organisatoren stellten aus diesem Grund am Ziel Eimer für Erbrochenes zur Verfügung.

Gewonnen haben Lisa Scheenaard und Max de Jong. Während Scheenaard für die 8,5 Kilometer lange Strecke 23:09 Minuten brauchte, fuhr De Joong die Strecke in 20:01 Minuten. Die beiden gewannen bereits letztes Jahr und verteidigten somit ihre Titel. Schweizer waren unter den 300 Teilnehmern keine. Das Team-Zeitfahren musste wegen des immer stärker aufkommenden Sturmes abgebrochen werden.

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