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Gedopte Pferde: «Da muss man unterscheiden»

Vor vier Jahren wurde Rodrigo Pessoa wegen eines Doping-Falls nachträglich Olympiasieger, jetzt wurde sein eigenes Pferd positiv getestet. Zwei verschiedene Angelegenheiten, meint der Brasilianer.

Die sechste positive Dopingprobe bei den olympischen Pferdesport-Wettbewerben betrifft Rodrigo Pessoa.

Bei Rufus, dem Pferd des Brasilianers, wurde nach dem Einzelfinal am 21. August der Gebrauch der verbotenen Substanz Nonivamide festgestellt.

Der Weltverband FEI bestätigte am Montag, was bereits am Sonntag durchgesickert und vom Olympia-Fünften Pessoa zumindest nicht abgestritten worden war. Vor vier Jahren war er nachträglich Olympiasieger geworden, weil der Ire Cian O'Connor wegen Dopings disqualifiziert worden war. Nun wurde der einstige Profiteur selbst zum Sünder. Parallelen zum Fall O'Connor sieht Pessoa allerdings keine: «Da muss man unterscheiden. Das vor vier Jahren war ein klarer Dopingfall. Bei mir ist nicht bekannt, was passiert ist.»

si/cal

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