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Florian Gnägis Heimsieg

Der Lokalmatador besiegt am Seeländischen Schwingfest in Aarberg im Schlussgang Willy Graber.

Freut sich über seinen Sieg am Seeländischen Schwingfest: Florian Gnägi.
Freut sich über seinen Sieg am Seeländischen Schwingfest: Florian Gnägi.
Peter Schneider, Keystone

Der siebte Kranzfestsieg war für Florian Gnägi ein ganz besonderer, gelang ihm dieser in Aarberg doch praktisch vor der Haustüre. «Diesen Anlass zu gewinnen, ist ein tolles Gefühl. Der Sieg an meinem Heimort ist einer der schönsten meiner Karriere», freute sich der schon 76-fache Kranzgewinner, der nur im 2. Gang beim Gestellten gegen Remo Käser nicht als Sieger aus dem Sägemehlring ging.

Im Schlussgang bezwang der 28-jährige Seeländer in der 6. Minute Willy Graber mit Abfangen eines äusseren Hakens und Überdrücken am Boden. Zuvor hatte Graber gleich viele Punkte auf dem Konto wie Simon Anderegg und Käser, das Einteilungsgericht entschied sich jedoch für ihn als Gegner von Gnägi im Schlussgang. Den 2. Platz belegte ­Christian Stucki. Kilian Wenger, der Schwingerkönig von 2010, wurde mit Käser und Philipp Roth Dritter.

Das mit viel Spannung erwartete Anschwingen zwischen Stucki und Wenger hatte vor 3800 Zuschauern resultatlos geendet. Wenger war danach mit seinem Oberländer Teamkollegen Bernhard Kämpf, einem weiteren Mitfavoriten, schon bei Halbzeit des Seeländischen aus der engeren Entscheidung um den Festsieg gefallen. Schulers grosser Tag

Christian Schuler feierte beim Innerschweizer Schwingfest in Einsiedeln ­seinen 13. Kranzfestsieg. Der 29-Jährige kam nach drei Niederlagen in einem Innerschweizer Schlussgang zu seinem ersten Teilverbandsfestsieg. Nachdem der Rothenthurmer als einziger der 229 Schwinger die ersten vier Gänge gewonnen hatte, konnte er sich im fünften Gang einen Gestellten gegen Erich Fankhauser leisten. Den Schlussgang gegen seinen Schwyzer Verbandskollegen Mike Müllestein entschied er kurz vor Ablauf der achten Minute mit einem Übersprung für sich. «Ich bin überglücklich, dass es zum Sieg reichte. Es ist einfach genial», sagte Schuler. Arnold Forrer, der Schwingerkönig von 2001, musste den Wettkampf nach zwei Gängen wegen Rückenbeschwerden aufgrund eines eingeklemmten Nervs aufgeben.

SDA/jur

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