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Ein Schweizer im Kampfkäfig

Für Volkan Özdemir ging ein Traum in Erfüllung: Als erster Schweizer durfte er sich im Ultimate Fighting beweisen. Und gewann gleich.

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Nicht alles, aber vieles ist erlaubt im Ultimate Fighting Championship. Und bei seinem ersten Kampf im Käfig schlug sich Volkan Özdemir mit Bravour. «Eine immense Vorstellung», schrieb «Le Matin» – die Zeitung war am Samstagabend in Houston vor Ort.
Nicht alles, aber vieles ist erlaubt im Ultimate Fighting Championship. Und bei seinem ersten Kampf im Käfig schlug sich Volkan Özdemir mit Bravour. «Eine immense Vorstellung», schrieb «Le Matin» – die Zeitung war am Samstagabend in Houston vor Ort.
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Trotzdem sahen am Ende alle drei Punktrichter den Schweizer im Vorteil und kürten ihn zum Sieger der Partie in Houston.
Trotzdem sahen am Ende alle drei Punktrichter den Schweizer im Vorteil und kürten ihn zum Sieger der Partie in Houston.
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«Ich will die Schweiz auch in dieser Sportart auf die Karte bringen», hat sich Özdemir zum Ziel gesetzt. Fürs Erste ist es ihm gelungen...
«Ich will die Schweiz auch in dieser Sportart auf die Karte bringen», hat sich Özdemir zum Ziel gesetzt. Fürs Erste ist es ihm gelungen...
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...er könnte im Ranking der Halbschwergewichtsklasse dank dieses Sieges in die Top 10 vorstossen. Immerhin hat er den Sechstklassierten bezwungen.
...er könnte im Ranking der Halbschwergewichtsklasse dank dieses Sieges in die Top 10 vorstossen. Immerhin hat er den Sechstklassierten bezwungen.
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UFC ist die ultimative Herausforderung. Deshalb auch der Name der Veranstaltung: Ultimate Fighting Championship. Zwei Kämpfer (oder Kämpferinnen), die sich in einem Käfig gegenüberstehen. Nicht alles, aber vieles ist dabei erlaubt. Eine knallharte, gnadenlose Prüfung. Alle paar Wochen findet in den USA eine Kampfnacht statt, das Fernsehen überträgt live.

Seit gestern hat nun auch die Schweiz ihren ersten UFC-Fighter: Volkan Özdemir. Der 27-jährig Fribourger gewann in Houston sein UFC-Debüt, als er den deutlich höher dotierten Amerikaner Ovince Saint Preux in der Klasse Halbschwergewicht nach Punkten bezwang. Drei Runden und insgesamt fünf Minuten dauerte der Kampf, zwei der drei Punktrichter votierten für Özdemir. Zur sichtlich grossen Überraschung seines Gegners.

«Ich bin stolz, die Schweiz auf diesem Niveau zu repräsentieren», schrieb Özdemir hinterher auf Facebook. Für die Verkündung des Siegers hatte sich der schweizerisch-türkische Doppelbürger die rote Flagge mit dem Kreuz um den Hals geschnürt. In seiner Karriere steht Özdemir nun bei 12 Siegen in 13 Kämpfen, 9 davon per Knock-out. «Eigentlich wollte ich auch ihn nun schon in der ersten Runde erwischen, es er wehrte sich hart», sagte er im Siegerinterview.

«Mein Ziel ist, die Schweiz auch in dieser Sportart auf die Karte zu setzen», hatte Özdemir im Vorfeld des Kampfes in der Superbowl-Stadt gegenüber «Le Matin» gesagt. Das ist ihm – fürs Erste einmal – gelungen: Mit diesem Sieg dürfte der Romand im Ranking seiner Gewichtsklasse in die Top 10 vorstossen. «Das macht mich glücklich, aber ich muss mich noch verbessern», befand er selbstkritisch.

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