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Ein Schnellkurs im Schwingen

Redaktion Tamedia präsentiert vor dem eidgenössischen Schwingfest am Wochenende die sechs wichtigsten Schwünge im Überblick.

Der variantenreich einsetzbare Kurzzug gehört zum Standardrepertoire der erfolgreichen Schwinger. Den Junioren wird er üblicherweise als erster Griff beigebracht. Der angreifende Schwinger reisst seinen Kontrahenten auf das Knie und wirft mit leicht gedrehtem Oberkörper zum Resultat. Der Meiringer Matthias Glarner, im Vorjahr Sieger auf der Rigi, wendet diesen Schwung oft mit dem gewünschten Effekt an.
Der variantenreich einsetzbare Kurzzug gehört zum Standardrepertoire der erfolgreichen Schwinger. Den Junioren wird er üblicherweise als erster Griff beigebracht. Der angreifende Schwinger reisst seinen Kontrahenten auf das Knie und wirft mit leicht gedrehtem Oberkörper zum Resultat. Der Meiringer Matthias Glarner, im Vorjahr Sieger auf der Rigi, wendet diesen Schwung oft mit dem gewünschten Effekt an.
Andreas Blatter
Bei optimaler Ausführung bringt dieser Schwung in den meisten Fällen die Maximalnote. Der angreifende Schwinger täuscht mit einer Finte einen Kurzzug an, dreht blitzschnell seinen Oberkörper und wirft in der entgegengesetzten – oder «lätzen» – Richtung zum Resultat. Der Lätz ist der bevorzugte Schwung des mehrfachen Saisonsiegers Matthias Siegenthaler (Fankhaus) und des Eidgenossen Christian Bürki (Eggiwil).
Bei optimaler Ausführung bringt dieser Schwung in den meisten Fällen die Maximalnote. Der angreifende Schwinger täuscht mit einer Finte einen Kurzzug an, dreht blitzschnell seinen Oberkörper und wirft in der entgegengesetzten – oder «lätzen» – Richtung zum Resultat. Der Lätz ist der bevorzugte Schwung des mehrfachen Saisonsiegers Matthias Siegenthaler (Fankhaus) und des Eidgenossen Christian Bürki (Eggiwil).
Andreas Blatter
Durch die Hebelwirkung des Körpers wird der Hüfter ausgeführt. Der Schwinger wechselt seinen linken Griff und fasst von oben im Gurt des Gegners. Mit der rechten Hand ergreift er dessen linken Oberarm, springt mit der linken Hüfte unter den Gegner und hebt ihn vom Boden. Durch Vorbeugen des eigenen Körpers wirft er seinen Gegner kopfüber ins Sägemehl. Kilian Wenger (Horboden), heuer dreifacher Kranzfestsieger, punktet oft mit dem Hüfter.
Durch die Hebelwirkung des Körpers wird der Hüfter ausgeführt. Der Schwinger wechselt seinen linken Griff und fasst von oben im Gurt des Gegners. Mit der rechten Hand ergreift er dessen linken Oberarm, springt mit der linken Hüfte unter den Gegner und hebt ihn vom Boden. Durch Vorbeugen des eigenen Körpers wirft er seinen Gegner kopfüber ins Sägemehl. Kilian Wenger (Horboden), heuer dreifacher Kranzfestsieger, punktet oft mit dem Hüfter.
Andreas Blatter
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Der wichtigste Bestandteil des Schwingens ist das Erlernen und Anwenden der zahlreichen Schwünge. Die Entwicklung der Sportart lässt sich auch an der gestiegenen Zahl an Schwüngen herleiten: Einst waren bloss wenige Schwungtechniken wie Kurz, Brienzer oder Bur bekannt. Heute sind im Schwingerlehrbuch rund 100 Schwünge integriert. Eine Auswahl der wichtigsten, am häufigsten praktizierten Schwünge demonstrierten für diese Zeitung die Oberländer Schwinger Ivan Camenzind (im roten Shirt) und Kevin von Weissenfluh in den oben stehenden Bilderserien.

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