Zum Hauptinhalt springen

Der letzte Kampf der schönen Boxerin

Ina Menzer steigt am Samstag zum letzten Mal in den Ring. In einem Interview rechnet die deutsche Boxerin unter anderem mit zwielichtigen Promotern ab.

Nach neun Jahren Profiboxen hat Ina Menzer die Nase voll. Die Perspektiven für das Frauenboxen in Deutschland seien miserabel, moniert die 32-jährige Frau aus Mönchengladbach, die morgen in ihrer Heimatstadt zum letzten Mal in den Ring steigt.
Nach neun Jahren Profiboxen hat Ina Menzer die Nase voll. Die Perspektiven für das Frauenboxen in Deutschland seien miserabel, moniert die 32-jährige Frau aus Mönchengladbach, die morgen in ihrer Heimatstadt zum letzten Mal in den Ring steigt.
www.inamenzer.com
Menzer (r.) gilt als technisch versierte Boxerin im Federgewicht. Am 3. Juli 2010 verliert sie im dreifachen WM-Titelkampf gegen die Kanadierin Jeannine Garside nach Punkten.
Menzer (r.) gilt als technisch versierte Boxerin im Federgewicht. Am 3. Juli 2010 verliert sie im dreifachen WM-Titelkampf gegen die Kanadierin Jeannine Garside nach Punkten.
Keystone
Ein Bild aus dem Jahre 2006: Lange Zeit ist das Verhältnis von  Menzer mit dem Promoter Universum gut. Doch dann geht die Agentur pleite. Menzer hat mit dem Boxen nicht besonders viel Geld verdient. Hohe Abgaben an Universum und an den Vater Staat haben am Geldbeutel genagt.
Ein Bild aus dem Jahre 2006: Lange Zeit ist das Verhältnis von Menzer mit dem Promoter Universum gut. Doch dann geht die Agentur pleite. Menzer hat mit dem Boxen nicht besonders viel Geld verdient. Hohe Abgaben an Universum und an den Vater Staat haben am Geldbeutel genagt.
Keystone
1 / 5

Ina Menzer trifft morgen in ihrer Heimatstadt Mönchengladbach im Kampf um den vakanten WM-Titel der WIBA sowie um das Superchampionat der WIBF auf die unbesiegte Litauerin Goda Dailydaite. Nach diesem Kampf soll für die 32-jährige Deutsche Schluss sein.

In einem Interview bei Welt.de blickt die ehemalige Federgewichts-Weltmeisterin auf ihre Karriere zurück. Neben vielen interessanten und schönen Erfahrungen hat Menzer auch manche Enttäuschungen erlebt, besonders in finanziellen und arbeitsrechtlichen Dingen. Deshalb höre sie auch mit dem Boxen auf. «Es macht keinen Sinn mehr. Nach dem Ende von Universum Boxpromotion liegt das Frauenboxen in Deutschland quasi am Boden.» Ohne grosse Fernsehpartner wie ZDF, ARD oder RTL sei es schwierig, eine grosse Masse zu erreichen, moniert die Athletin, die lange Jahre als «Covergirl des Boxens» galt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.