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«Das war kein Prahlhans wie Donald Trump»

Cassius Clay hiess der 18-jährige Jüngling aus Kentucky, der 1960 in Rom die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen gewann. Dass aus ihm der grösste Boxer aller Zeiten werden würde – wer hätte das damals geahnt?
Nach Ausbruch des Vietnam-Kriegs wurde Clay für die Armee rekrutiert, er weigerte sich aber und sagte: «Kein Vietkong hat mich je Nigger genannt.» Unterstützt wurde er von Dr. Martin Luther King. Die Weigerung brachte ihm eine Sperre durch den internationalen Boxverband von rund drei Jahren ein.
Eines der letzten Bilder von Muhammad Ali entstand im Spätherbst 2014. Schon einmal war er da ins Spital eingeliefert worden – allerdings auch wieder entlassen. Nun ist die Legende tot.
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Ernst Wyrsch, Muhammad Ali logierte am WEF 2006 in Ihrem ehemaligen Hotel Belvédère in Davos. Wie erlebten Sie seinen Besuch?

Was geschah in jenem Augenblick?

Wie verlief das Treffen?

Ich würde Nelson Mandela und Muhammad Ali auf dieselbe Stufe stellen.

Ernst Wyrsch

Was beeindruckte Sie an Muhammad Alis Persönlichkeit?

Muhammad Ali – eine «Legende». Wie stehen Sie zu diesem Wort?

Muhammad Ali stellte seine politische Haltung über den sportlichen Erfolg: Weil er den Wehrdienst während des Vietnamkriegs verweigerte, gingen ihm mehrere Jahre seiner Karriere verloren.

Viele sind nicht in der Gosse gelandet, weil sie ihn als Vorbild hatten.

Ernst Wyrsch

Wie haben Sie von seinem Tod erfahren?

Was würden Sie Muhammad Ali noch sagen wollen?