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Das Olympiastadion sollte ein Protzbau werden – es kam anders

An Japans neuem Nationalstadion ist nichts so, wie es die Macher der Olympischen Sommerspiele einst planten.

Das Herz von Olympia 2020: Die neue Arena in Tokio ist von Holzkonstruktionen geprägt. Foto: Getty Images

Das Herz von Olympia 2020: Die neue Arena in Tokio ist von Holzkonstruktionen geprägt. Foto: Getty Images

Christoph Neidhart@tagesanzeiger

Das Stadion ist noch immer eine Baustelle. Selbst jetzt, wenige Tage vor der Eröffnung. Hinter den Bauzäunen jedoch sind bereits Bäume zu sehen, die den Bau umgeben. Im Stadion flackern überall Bildschirme.

Kürzlich wurde das Nationalstadion von Tokio präsentiert. Getestet bei eisigem Nordwind. Zuerst mit einem Plausch fürs joggende Volk mit Prominenten. Dann folgten ein Showwettkampf mit Usain Bolt und Konzerte. Beim Laufplausch war auch Architekt Kengo Kuma anwesend, der sich mit diesem Projekt selber ein Denkmal gesetzt hat. Er trug ganz neue weisse Laufschuhe. «Die habe ich gestern gekauft», sagte er lachend. Die zwei Bahnrunden lief der 65-Jährige dann freilich nicht ganz mit, alle anderen Teilnehmer absolvierten sie trabend.

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