Das erste Hole-in-one seiner Karriere – mit 93 Jahren

Fast sieben Jahrzehnte spielte Ben Bender Golf. Das Highlight seiner Laufbahn kommt dabei ganz zum Schluss.

Endlich: Ben Bender nach seinem ersten Hole-in-one.

Endlich: Ben Bender nach seinem ersten Hole-in-one.

(Bild: Keystone Chris Crook)

Gianluigi Buffon, der bald ehemalige Goalie von Juventus Turin, wartete lange. Fast 23 Jahre lang, um genau zu sein. Und er wartet immer noch – auf den Gewinn der Champions League, nach dem WM-Titel 2006 das prädestinierte Highlight einer langen Karriere.

Ein Blick über den grossen Teich könnte den Italiener nun aber zuversichtlich stimmen. Denn in Zanesville, Ohio, wartete ein Mann noch länger auf den Höhepunkt seiner Laufbahn. Er trägt den klangvollen Namen Ben Bender, ist 93 Jahre alt und Golfer, kein professioneller zwar, aber einer mit einem Ziel: Er will ein Hole-in-one.

Nach dem Highlight das Karriereende

Seit 65 Jahren spielt Bender Golf, damals war Gianluigi Buffons Vater Lorenzo noch ein grosser italienischer Goalie. Ein Hole-in-one schaffte der heute 93-jährige Bender in seiner fast sieben Jahrzehnte dauernden Karriere aber nie. Bis jetzt. Im letzten Spiel erfüllte sich Bender, der nun wegen Hüftproblemen seine Karriere beendet hat, seinen Traum.

«Es war das letzte Mal, dass ich die Möglichkeit hatte, zu spielen. Und ich denke, Gott hatte da seine Hände im Spiel», sagte Bender nach dem Spiel, das er kurz nach dem Hole-in-one wegen Schmerzen beendet hatte. Und: «Ich liebte dieses Spiel und hasse es, es aufzugeben. Aber ich kann nicht für immer spielen.» Das kann Gianluigi Buffon auch nicht, aber, lieber Gigi: Es ist noch nicht vorbei.

mro

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