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Brutaler Kopftreffer schockt Baseball-Szene

Charlie Culberson (Atlanta) wird von einem 146 km/h schnellen Geschoss niedergestreckt.

Der fatale Moment: Culberson kann dem von Rodney geworfenen Ball nicht ausweichen und geht zu Boden. (Video: @sporer via Twitter)

Charlie Culberson, Schlagmann der Atlanta Braves, wurde beim Auswärtsspiel gegen die Washington Nationals durch einen Kopftreffer zu Boden geschleudert. Er hatte keine Chance, dem 146,5 km/h schnellen Geschoss auszuweichen.

Der 30-jährige Culberson hatte einen sogenannten Blunt beabsichtigt, wobei er den Ball von seinem Schläger tropfen lassen wollte, um so schnell zur ersten Base zu gelangen. Fernando Rodney, der Pitcher der Nationals, warf seinen Ball allerdings so unberechenbar in Richtung des 18 Meter entfernten Culberson, dass dieser kaum eine Chance hatte, zu reagieren. Rodney konnte dafür nichts, er hatte auch nicht auf den Kopf seines Gegenspielers gezielt, ein No-go im Baseball.

Sofort eilten Betreuer zum Getroffenen. Während er behandelt wurde, knieten Spieler beider Mannschaften betroffen nieder und verbargen das Gesicht in den Händen. Nach längerer Behandlung wurde der stark aus der Nase blutende Culberson, offenbar nicht schwer verletzt, aus dem Stadion gefahren. Dabei hob er den Daumen als Zeichen der Entwarnung.

«Wir haben für ihn und seine Familie gebetet. Das war unheimlich», sagte Braves-Manager Brian Snitker, der protestierte und des Feldes verwiesen wurde. Die Schiedsrichter hatten den misslungenen Schlagversuch als Strike gewertet. Durch das 10:1 in Washington qualifizierten sich die Braves trotz des Zwischenfalls als zweite Mannschaft nach den Los Angeles Dodgers für die Playoffs.

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