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Ammann kommt nicht vom Fleck

Die Schweiz muss sich im Davis-Cup-Achtelfinal gegen Belgien geschlagen geben. Die Entscheidung in Lüttich fällt erst im letzten Einzel. Adrien Bossel unterliegt David Goffin mit 4:6, 0:6, 4:6. Zuvor hatte Henri Laaksonen gegen Steve Darcis mit 6:3, 3:6, 3:6, 7:6, 6:1 gewonnen und damit auf 2:2 gestellt. Der Schweizer mit finnischen Wurzeln feierte seinen zweiten Einzel-Sieg an diesem Davis-Cup-Wochenende. Für die Schweiz geht es nun am 18. September weiter. Dann muss der Titelverteidiger seinen Platz in der Weltgruppe gegen einen noch zu bestimmten Gegner verteidigen.
Dank Henri Laaksonen schlagen sich die Schweizer Aussenseiter im Davis-Cup in Lüttich gegen Belgien viel besser als erwartet. Laaksonen gewinnt auch sein zweites Einzel und gleicht zum 2:2 aus. Der 22-Jährige mit finnischen Wurzeln vollbrachte in Lüttichs Sart-Tillman-Halle nochmals eine enorme Willensleistung. Henri Laaksonen (ATP 344) beschäftigte nach dem Sieg in fünf Sätzen vom Freitag über Ruben Bemelmans (ATP 116) auch Steve Darcis (ATP 102) dermassen, bis dieser zu Beginn des fünften Satzes mit Beinkrämpfen am Ende seiner Kräfte angelangt war. Henri Laaksonen gewann den Marathon nach drei Stunden und 58 Minuten mit 6:3, 3:6, 3:6, 7:6 (7:5), 6:1. Im vierten Satz hatte Laaksonen zweimal einen Breakrückstand (0:1 und 1:3) wettgemacht.Trotzdem bleibt das Schweizer Einmann-Team weiter Aussenseiter. David Goffin (ATP 21) für Belgien und Adrien Bossel (ATP 321) für die Schweiz bestreiten voraussichtlich das alles entscheidende letzte Einzel.
Benjamin Weger kommt in der Verfolgung an den Biathlon-Weltmeisterschaften im finnischen Kontiolahti nicht über den 33. Rang hinaus, einen Platz hinter Mario Dolder. Weltmeister wird Erik Lesser. Der Deutsche stieg als Nummer 5 ins Rennen und traf alle Scheiben. Silber holte sich der Russe Anton Schipulin, der als 18. mit über einer Minute Rückstand noch hinter Weger gestartet war. Bronze liess sich wie im Sprint der Norweger Tarjei Bö umhängen.Im Frauenrennen läuft Elisa Gasparin auf Platz 15. Marie Dorin Habert läuft sechs Monate nach der Geburt ihrer Tochter zur Hochform auf. Die Französin geht nach ihrer Goldmedaille im Sprint als Erste ins Rennen und lässt sich von dieser Position nicht verdrängen.
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