Wie ein Start-up mit Onlinekursen das Rad neu erfunden hat

Der Instruktor strampelt auf dem Bildschirm, die Kunden in ihren Kellern. Jeder für sich – und doch gemeinsam.

Spinningklassen als Ersatz für Kirchenbesuche: Der Instruktor fährt auf der Bühne vor, seine Anhänger schwitzen hinterher. Fotos: Peloton

Spinningklassen als Ersatz für Kirchenbesuche: Der Instruktor fährt auf der Bühne vor, seine Anhänger schwitzen hinterher. Fotos: Peloton

Christian Brüngger@tagesanzeiger

Soll John Foley erklären, wie er innerhalb von 18 Monaten ein Start-up aufbaute, das seinen Wert von 1,25 auf 4 Milliarden Dollar hochtrieb, öffnet er eine Powerpoint-Präsentation – und redet über Religion. Dabei ist er CEO einer Fitnessfirma.

Peloton heisst das Unternehmen, es stellt Heimtrainer mit einem Bildschirm her, auf dem sich Trainingskurse von zu Hause aus abstrampeln lassen – live mit anderen Heimsportlern irgendwo in den USA oder zeitversetzt zum Herunterladen. Tausende Kurse stehen den Peloton-Kunden zu Verfügung. Die Heimtrainer-Variante 2.0, die bislang erst in den USA existiert, stiess auf so viel Begeisterung, dass Peloton schon zwei Jahre nach seiner Gründung schwarze Zahlen schrieb.

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