Mit dem Gleitschirm von Salzburg nach Monaco

Der Schweizer Christian Maurer gewinnt zum sechsten Mal das X-Alps. Er flog dabei 39 Stunden lang und 1555 Kilometer weit.

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Der Berner Christian Maurer hat am Dienstag zum sechsten Mal das X-Alps gewonnen. Bei der neunten Austragung. Dabei handelt es sich um das längste Gleitschirm-Biwakrennen der Welt, die Distanz kann mit dem Gleitschirm oder zu Fuss zurückgelegt werden. Maurer beendete es nach neun Tagen und drei Stunden. Die Strecke führt von Salzburg und endet auf dem Plateau Peille, 700 Meter oberhalb von Monaco. Dazwischen passieren Teilnehmer zwölf Checkpoints in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Frankreich.

Maurer absolvierte rund 80 Prozent des Rennens in der Luft, in 39 Stunden flog er 1555 Kilometer weit, die restlichen 416 km legte er zu Fuss zurück. Als Maurer im Ziel eintraf, lag der zu diesem Zeitpunkt zweitplatzierte Franzose Maxime Pinot fast 90 Kilometer zurück. Er dürfte das Ziel spätestens am Mittwoch erreichen. Das ist unter der Limite, die Athleten haben noch bis Donnerstag Zeit, es nach Monaco zu schaffen. Es wird davon ausgegangen, dass dies etwas der Hälfte aller Teilnehmer gelingt, nach Maurers Ankunft sind noch 27 Gleitschirmflieger unterwegs.

Mit den Rookies Patrick von Känel und Adrian Keller sind noch zwei weitere Schweizer im Rennen dabei. Sollte nichts mehr schiefgehen, wird von Känel das Ziel vor der Zeitlimite erreichen. Mit ihm kämpfen gleich sieben Athleten um den fünften Platz. Schlechter sieht es hingegen für Keller aus. Er erreichte am Montagabend den Titlis und hat somit erst etwa die Hälfte des Rennens zurückgelegt.

mro

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