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Wawrinka und Federer souverän

Das Schweizer Davis-Cup-Team erwischte in Genua in der Auf-/Abstiegsbarrage gegen Italien einen Traumstart.

Stanislas Wawrinka, die Schweizer Nummer 2, deklassierte Italiens Teamleader Andreas Seppi (ATP 49) in 134 Minuten mit 6:4, 6:1, 6:2. Rund eine halbe Stunde weniger lang brauchte Roger Federer, um auf 2:0 zu erhöhen. Der US-Open-Finalist fertigte Simone Bolleli mit 6:3, 6:4, 6:1 ab. Die Chancen in diesem Spiel stünden 50:50, hatte Bolelli der italienischen Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" vor seiner Partie gegen den Weltranglisten-Ersten erzählt.

Vor zwei Jahren trug Stanislas Wawrinka mit Niederlagen gegen Tomas Berdych und Radek Stepanek die Hauptschuld, dass die Schweiz in Prag erstmals in der Ära Federer aus der Weltgruppe abstieg. Seither ist auf Wawrinka im Davis Cup Verlass: Er gewann fünf seiner letzten sechs Einzel. Die einzige Niederlage in dieser Spanne kassierte er im März in Birmingham, Alabama, gegen Andy Roddick (ATP 6).

Gegen Andreas Seppi profitierte Wawrinka allerdings von akuten Problemen des Gegners. Der Italiener litt an einer Magenverstimmung, die ihn offensichtlich behinderte. Mit Ausnahme einer 20-minütigen Phase Ende des ersten Satzes, während der Wawrinka eine geistige Auszeit nahm, drei Aufschlagspiele hintereinander verlor und den Gegner von 0:4 auf 4:5 aufholen liess, machte Andreas Seppi keinen Stich. In allen drei Sätzen lag Seppi nach einer Viertelstunde mit 0:4 in Rückstand.

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