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«Vielleicht muss ich den Schiedsrichtern danken»

ZSC-Coach Hans Kossmann war beim 3:2 in Zug nicht mit allen Strafen einverstanden. Aber erfreut über die zwei Zürcher Shorthander.

Kollektiver Jubel: Die ZSC Lions nach dem Break in Zug.
Kollektiver Jubel: Die ZSC Lions nach dem Break in Zug.
Keystone

Zug gegen ZSC ist bisher keine 08/15-Serie, die letzten beiden Spiele waren sehr wild. Wieso?

Ja, so ist das im Playoff. Es sind viele Emotionen drin. Aber das ist gut für uns.

Es wurden 18 Zweiminuten-Strafen ausgesprochen. Hatten Sie wieder eine Partie mit so vielen Strafen erwartet?

Nein, eigentlich nicht. Es gab aber auch viele fragwürdige Strafen. Viele Szenen, bei denen man pfeifen kann, aber nicht müsste. Aber damit müssen wir leben. Und vielleicht muss ich den Schiedsrichtern ja danken. Denn wir haben zwei Shorthander geschossen.

Zuvor hatten die ZSC Lions in 121 Spielen ein Unterzahltor erzielt, nun gleich zwei an einem Abend. Wie erklären Sie sich das?

Ich probiere, im Boxplay so viele Spieler wie möglich einzubauen, damit wir unsere Energie hochhalten können. Das hat sich heute ausbezahlt.

Am Dienstag verspielten Ihre ZSC Lions ein 4:1, diesmal konnten sie das 3:2 verteidigen. Gibt das Ihnen Zuversicht?

Hoffentlich zeigt es, dass wir lernfähig sind. Aber natürlich muss man Lukas Flüeler loben. Das war sein bisher stärkster Match. Er hat eine gute Ausstrahlung gehabt, auch wenige Abpraller zugelassen.

Sie coachten nach dem 5:4 im Hallenstadion vier neue Stürmer rein. «Never change a winning team» scheint nicht Ihr Motto zu sein.

Nein. Mein Motto ist: «Always change a winning team», verändere ein Siegerteam immer. (lacht)

Lassen Sie sich für Spiel 4 wieder eine neue Aufstellung einfallen?

Gut möglich.

Was erwarten Sie vom EVZ?

Zug ist eine gute Mannschaft, ich erwarte eine starke Reaktion. Wenn wir am Samstag gewinnen wollen, müssen wir Leistung bringen. Wir dürfen den Fuss nicht vom Gaspedal nehmen.

Könnte ein vielleicht ausverkauftes Hallenstadion eine spezielle Motivation sein fürs Team?

Im Playoff braucht keiner mehr eine spezielle Motivation. Die Mannschaft ist motiviert.

Am Mittwoch wurden Sie 56. War dieses Break in Zug ein verspätetes Geburtstagsgeschenk?

Wir gewannen ja schon am Dienstag, das war mein Geburtstagsgeschenk. Um Mitternacht gönnte ich mir noch ein Glas Rotwein.

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