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Viel Stoff zum Nachdenken für Wawrinka und Melzer

Stanislas Wawrinka hat in Wimbledon das Startout mindestens für eine Nacht abwenden können. Jürgen Melzer (Ö) fehlten aber nur noch zwei Punkte zum Sieg, als die Partie wegen Regens vertagt wurde.

Das Positive vorweg: Wawrinka hätte auch schon am Dienstag ausscheiden können. Als die Partie beim Stande von 6:3, 6:7 (2:7), 6:2, 4:6, 4:5, 40:40 und Aufschlag Melzer wegen Nieselregens abgebrochen wurde, hatte er gerade drei Matchbälle abgewehrt. Über diese Punkte wird Melzer zweifelsfrei nachdenken, beging er doch zwei äusserst vermeidbare Vorhandfehler.

Nachdenken wird bis Mittwoch auch Wawrinka müssen, dem die erste Startniederlage seit Paris-Bercy im letzten Herbst (gegen John Isner) droht. Der Schweizer Nummer 2 gelang es nicht, eine 2:1-Satzführung zu verwalten, der Linkshänder aus Deutsch-Wagram erhielt mit zunehmender Spieldauer immer mehr Auftrieb. Falls Wawrinka ausscheiden sollte, wäre es die dritte Wimbledon-Enttäuschung in Serie, nachdem er 2009 Andy Murray in einem grossen Achtelfinal alles abverlangt hatte. Seither hiessen seine Bezwinger im Tennis-Mekka Denis Istomin (Usb) und Simone Bolelli (It).

Erfolgreich gestartet ist Rafael Nadal. Nach einem 0:4-Rückstand gegen Thomaz Bellucci (Br) steigerte sich der Paris-Champion immer mehr und gewann noch sicher in drei Sätzen.

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