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Vertagte Entscheidung im Davis Cup

Dem Davis-Cup-Team fehlen im Aufstiegsspiel in Australien noch 4 Punkte zum Sieg. Das entscheidende Einzel zwischen Lleyton Hewitt und Stan Wawrinka wurde bei 5:3 für Wawrinka im 5. Satz abgebrochen.

Kurz vor 18 Uhr Ortszeit war es im Royal Sydney Golf Club zu dunkel für Spitzentennis. Flutlicht steht nicht zur Verfügung. Entsprechend entschied der Oberschiedsrichter, die Entscheidung auf Montag zu vertagen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs nach nahezu vier Stunden fehlten Stanislas Wawrinka beim Stand von 4:6, 6:4, 6:7 (7:9), 6:4, 5:3 bloss noch vier Punkte zum Sieg.

Der Romand, der erstmals im Aufstiegsspiel stark und überzeugend auftrat, hätte es indessen in der Hand gehabt, die Partie früher zu beenden. Im dritten Satz, den Hewitt im Tiebreak gewann, besass er fünf Satzbälle, einen davon bei eigenem Aufschlag.

Dass es im letzten Einzel überhaupt noch um etwas ging, war der Verdienst von Roger Federer, der zuvor mit einem 6:2, 7:5, 3:6, 6:3-Erfolg über Bernard Tomic für die Schweiz zum 2:2 ausgeglichen hatte. Diese Partie dauerte gut zwei Stunden. Es herrschten ab dem zweiten Satz wegen starken Windböen erschwerte Bedingungen. Roger Federer liess sich aber nicht aus dem Konzept werfen und zeigte eine starke Leistung.

Aber auch der noch nicht 19-jährige Bernie Tomic (ATP 59) spielte stark. Der Australier liess den Kopf nie hängen. Auf den Verlust des ersten Satzes reagierte Tomic mit einem Blitzstart in den zweiten Durchgang (3:0). Roger Federer gewann den zweiten Satz aber noch mit 7:5 und realisierte so die Vorentscheidung. Aber auch vom 0:2-Satzrückstand liess sich Tomic noch nicht entmutigen. Der Australier gewann den dritten Satz und holte im vierten einen Breakrückstand auf, ehe schliesslich Federer zum Matchball kam, den er sogleich verwertete.

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