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Verschiebungs-Theater zwischen Lyon und Bordeaux

Eine Spielverschiebung in der Ligue 1 sorgt in Frankreich vor dem Viertelfinal-Duell in der Champions League zwischen Lyon und Bordeaux für rote Köpfe.

Bordeaux-Trainer Laurent Blanc sorgte mit einem Anruf bei der Liga (LFP) dafür, dass die ursprünglich am Freitag angesetzte Meisterschaftspartie zwischen Lyon und dem Tabellenletzten Grenoble auf Samstag (17 Uhr) verschoben wurde.

Der ehemalige französische Internationale appellierte dabei an die Fairness, weil sein Team ebenfalls am Samstag (20.45 Uhr) in Paris den Ligacup-Final gegen Olympique Marseille bestreitet. Blanc hat damit erfolgreich durchgesetzt, dass sein Team gleich viele Ruhetage vor dem Champions-League-Duell vom Dienstag in Lyon hat wie der Gegner. Dass der Tag des Ligacup-Finals üblicherweise ein Sperrdatum für die Ligue 1 ist, war in diesem Fall ebenso nebensächlich wie der Fakt, dass offenbar Lyons Gegner Grenoble vor der Spielverschiebung gar nicht von der Liga konsultiert wurde.

Lyons sofortiger Rekurs wurde inzwischen abgelehnt, Präsident Jean-Michel Aulas sprach von einem Arrangement zwischen Bordeaux und der LFP. "Bordeaux verhält sich äusserst fragwürdig. Es ist nicht im Sinne des französischen Fussballs, wenn ein Trainer und der Ligapräsident am Freitagabend am Telefon eine solche Abmachung treffen."

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