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Verdasco eliminiert Titelverteidiger Almagro

Die Spanier Fernando Verdasco (ATP 20) und Marcel Granollers (ATP 45) bestreiten am Sonntag den Final in Gstaad.

Zum ersten Mal seit 1997 (Felix Mantilla - Juan-Albert Viloca 6:1, 6:4, 6:4) kommt es am Traditionsevent im Berner Oberland wieder zu einem spanischen Final. Vorjahressieger Nicolas Almagro, die Nummer 7 der Welt der laufenden Saison, kann seinen Titel aber nicht mehr mit Erfolg verteidigen. Almagro unterlag im hochstehenden zweiten Halbfinal seinem Landsmann Fernando Verdasco in zwei Stunden und zehn Minuten mit 7:6 (7:2), 6:7 (2:7), 3:6. Damit verbleiben seit Beginn der Open Ära (1968) der Schwede Joakim Nyström (1984/85) und der Spanier Sergi Bruguera (1992/93/94) als die einzigen, die im Saanenland zweimal hintereinander haben triumphieren können.

Vor einer Woche in Hamburg hatte Fernando Verdasco den Halbfinal gegen Nicolas Almagro noch klar verloren (4:6, 1:6). In Gstaad setzte sich der 27-jährige Madrilene aber verdientermassen durch. Zwar sicherte sich Almagro im Tiebreak noch den ersten Satz, danach aber dominierte Verdasco das Geschehen. Im zweiten Tiebreak zog Verdasco gleich auf 4:0 davon. Und 4:0 stand es eine Viertelstunde später auch im Entscheidungssatz. Im dritten Satz beeinträchtigte Nieselregen das Spiel.

Marcel Granollers will Verdasco im Final den sechsten Turniersieg verderben. Der 25-jährige aus Barcelona sorgte in der Roy-Emerson-Arena diese Woche für die Überraschungen. Granollers bestätigte gegen den Russen Michail Juschni die starke Leistung vom Vortag und den Sieg über Stanislas Wawrinka. Granollers zog dank extrem starken Phasen ganz am Anfang und ganz am Schluss des Spiels in den Final ein. Er führte nach 20 Minuten schon 5:1 und zehrte in der Folge von diesem Blitzstart. Juschni erspielte sich nach dem verschlafenen Start zwar klare Vorteile und riss das Steuer vermeintlich herum (3:6, 6:3, 2:0). Am Schluss jubelte aber trotzdem Granollers.

Granollers Durchmarsch durchs Tableau in Gstaad kam unerwartet. Letzte Woche musste er in Hamburg wegen Problemen im rechten Arm mitten im Erstrundenspiel gegen Daniel Gimeno-Traver aufgeben. An 15 seiner letzten 18 Turniere scheiterte er spätestens in der 2. Runde. Nur in Key Biscayne, wo er Stanislas Wawrinka ein erstes Mal bezwungen hatte (Achtelfinal), Belgrad (Viertelfinal) und Stuttgart-Weissenhof (Viertelfinal) gewann er zwei Einzel in Folge.

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