Zum Hauptinhalt springen

Verbaler Wutausbruch des FCZ-Präsidenten

Der Fehlentscheid der 18. ASL-Runde, das Luzerner Offside-Tor beim 1:1 gegen Zürich, löste beim FCZ-Präsidenten Ancillo Canepa einen Wutausbruch aus.

"Das ist der schlimmste Fehlpfiff der letzten 30 Jahre im Schweizer Fussball", so Canepa. 100 Sekunden nach der 1:0-Führung der Gäste bejubelte Tomislav Puljic den Ausgleich (82.), der nie hätte zählen dürfen. Gleich vier Luzerner standen vor dem Treffer meterweit im Offside. "Es ging hier ja nicht um Zentimeter", regte sich Canepa fürchterlich auf, "sondern um mindestens zwei Meter. Entweder handelte der Linienrichter hochgradig inkompetent oder böswillig!"

Er habe die Schiedsrichter zuletzt immer wieder verteidigt und sich zurückgehalten, so Canepa. "Oftmals ist ja vieles erst in Zeitlupe klar zu erkennen. In Luzern war es aber anders. Das muss man einfach sehen." Der schwer verärgerte Zürcher Boss griff den fehlbaren Assistenten Walter Brosi frontal an: "Für mich grenzt das an Betrug am Team, am Trainer und am Verein."

"Vier standen zwei Meter im Offside. Vier!" Ihre gute Arbeit der letzten fünf Monate werde so ad absurdum geführt, polterte Canepa. "Wir wären ohne diesen krassen Fehlentscheid Wintermeister. Das ärgert mich extrem." Eine Protestnote reichen die Zürcher aber nicht ein. "Nein, wir lassen der Liga keinen Brief zukommen. Vergessen ist das, was passierte, aber nicht."

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch