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USA nächster Gegner der Schweiz

Die Schweiz darf zum Abschluss der Ära Ralph Krueger noch mindestens 24 Stunden von einem grossen Exploit träumen.

Nach dem 3:2 nach Penaltyschiessen gegen Weissrussland ist der nächste Gegner am Mittwoch (21.00 Uhr MEZ) die USA.

Im wichtigsten Shootout seit langem sorgten Thomas Déruns und Romano Lemm mit eiskalt verwerteten Abschlussversuchen für die 2:0-Führung und nach dem Anschlusstreffer von Dimitri Meleschko und dem Fehlversuch von Ivo Rüthemann wehrte Jonas Hiller gegen Sergei Kostizin von den Montreal Canadiens ab und sicherte so das zweite Rendez-Vous mit den USA nach dem 1:3 im Startspiel. Gegenüber den Leistungen aus den letzten beiden Spielen werden sich die Schweizer indes im 298. Spiel unter Krueger markant steigern müssen, um gegen die US-Auswahl eine Chance zu haben.

Nach 59 Sekunden musste sich Jonas Hiller durch Alexei Kaljuschni bezwingen lassen. Die "Schweizer Goaliebank" wollte einen absolut harmlosen Steilpass mit dem Handschuh fassen, bekam den Puck aber nicht unter Kontrolle. Der Ausgleich fiel durch Julien Sprunger, der im Powerplay aufs Eis stürmte, einen Pass von Roman Wick übernahm, sich selber vorlegte und aus der Luft in den Netzhimmel beförderte (13.). Mit seinem ersten Turniertreffer sorgte Hnat Domenichelli (28.) für die erneut Schweizer Führung. Konstantin Sacharow brachte in Überzahl den Gleichstand zurück (36.).

Schweiz - Weissrussland 3:2 (1:1, 1:1, 0:0, ) n.P.

Canada Hockey Place. - 17'397 Zuschauer (ausverkauft). - SR Devorski/Orszag (Ka/Slk), Blümel/Nowak (Tsch/USA). - Tore: 1. (0:59) Kaljuschni (Kostjutschenok) 0:1. 13. Sprunger (Wick, Martin Plüss/Ausschluss Kaljuschni) 1:1. 28. Domenichelli (Mark Streit, Blindenbacher/Ausschluss Demagin) 2:1. 36. Sacharow (Ugarow, Stasenko/Ausschluss Seger) 2:2. - Penaltyschiessen: Déruns 1:0, Antonenko - (scheitert); Romano Lemm 2:0, Meleschko 2:1; Rüthemann - (scheitert), Sergej Kostizin - (scheitert). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 3mal 2 Minuten gegen Weissrussland.

Schweiz: Hiller; Seger, Mark Streit; Blindenbacher, Sbisa; Diaz, von Gunten; Philippe Furrer, Yannick Weber; Sprunger, Sannitz, Domenichelli; Romano Lemm, Jeannin, Wick; Déruns, Ambühl, Monnet; Paterlini, Martin Plüss, Rüthemann.

Weissrussland: Mesin; Salei, Kostjutschenok; Kolossow, Denissow; Ryadinski, Stasenko; Karew, Makrizki; Sergej Kostizin, Kaljuschni, Konstantin Kolzow; Kulakow, Stas, Meleschko; Demagin, Michalew, Antonenko; Ugarow, Sacharow, Sadelenow.

Bemerkungen: Schweiz ohne Tobias Stephan (Ersatztorhüter) und Rüeger (überzählig). Pfostenschüsse: Ambühl (18./Latte). - Timeout Schweiz (69:53). - Schüsse: Schweiz 42 (16-10-11-5); Weissrussland 22 (7-4-8-3). - Powerplay: Schweiz 2/3; Weissrussland 1/5.

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