«Wir müssen gegen Bayer an unsere Grenzen gehen»

Ancillo Canepa steigt mit grossen Erwartungen in das heutige Spiel gegen Bayer Leverkusen.

«Wir haben im Letzigrund gesehen, dass wir auf Augenhöhe agieren können»: Ancillo Canepa in der BayArena. (Video: Sebastian Rieder)

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Beim Eintritt ins Stadion geht Ancillo Canepa das Herz auf: «Für mich ist das ein persönliches Highlight.» Das Stadion in Leverkusen, klein, aber fein. Knapp 30'000 Zuschauer fasst die BayArena – eher bescheiden für einen Werksclub, aber in den Augen des FCZ-Präsidenten ein Ort, den er sich auch Zürich sehnlichst wünscht.

Zwei Wochen nach dem sensationellen 3:2 im Letzigrund sieht Canepa nun in Leverkusen die Chance auf den nächsten Coup (ab 21 Uhr im Ticker). Ein weiterer Sieg gegen Bayer würde dem FC Zürich zwei Wochen vor der Stadionabstimmung in Zürich noch mehr Schwung für den Schlussspurt verleihen.

Dass der Triumph im Hinspiel ein Zufall war, glaubt Canepa nicht. «Wir haben dort gesehen, dass wir auf Augenhöhe agieren können», sagt der Präsident, fügt dann aber noch an: «Natürlich müssen wir wieder an unsere Grenzen gehen, damit wir hier eine Chance haben. Bayer ist ein europäischer Topclub.»

Wo die Grenzen für den FC Zürich auswärts gegen Teams aus der Bundesliga liegen, hat Canepa in den vergangenen zehn Jahren einige Male erfahren. 2014 verloren die Zürcher in Mönchengladbach 0:3, drei Jahre zuvor 0:2 in München gegen die Bayern, 2008 gab es ein 0:0 in Hamburg. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.11.2018, 17:13 Uhr

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