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Williams kritisiert Opfer von Vergewaltigung

Die 16-fache Major-Siegerin Serena Williams hat sich mit unbedachten Äusserungen zu einem bekannten Vergewaltigungsfall in den USA ins Abseits gestellt.

«Warum hat sie sich mit 16 derart betrunken?»: Serena Williams' Aussage im Magazin «Rolling Stone» sorgt für Wirbel.
«Warum hat sie sich mit 16 derart betrunken?»: Serena Williams' Aussage im Magazin «Rolling Stone» sorgt für Wirbel.
Keystone

Auf dem Tennisplatz gelingt Serena Williams derzeit alles. Im Interview mit dem Magazin «Rolling Stone» unterlief der US-Amerikanerin aber ein Lapsus, der sie viele Sympathien kostet. Angesprochen auf die Vergewaltigung eines alkoholisierten 16-jährigen Mädchens durch zwei Footballspieler der erfolgreichen Highschool-Mannschaft von Steubenville in Ohio, äusserte sie Kritik am Verhalten des Opfers.

Die Täter hätten eine «Dummheit» begangen, seien aber nicht der einzige Faktor, erklärte Williams. «Ich will dem Mädchen nicht die Schuld in die Schuhe schieben. Aber, warum hat sie sich mit 16 derart betrunken? Es hätte viel schlimmer herauskommen können. Sie hatte noch Glück. Ich weiss nicht, ob sie noch Jungfrau war, aber sie hätte sich selbst nie in diese Position begeben dürfen. Es sei denn, sie haben ihr etwas in den Drink geschüttet, dann ist es etwas anderes.»

Die Vergewaltigung im 18'000-Einwohner-Städtchen Steubenville ereignete sich im August des vergangenen Jahres. Wie die «New York Times» berichtete, sollen mehrere Personen tatenlos zugesehen haben, wie die Footballer das Mädchen misshandelten und auf sie urinierten.

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