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Wieso Federer nicht ins Publikum winkte

Der Schweizer jubelte nach seinem Sieg über Lokalmatador Marcus Willis nicht wie gewohnt – und erntete dafür Lob.

Ein Foto zum Einrahmen für Marcus Willis: Nach dem Handshake mit Roger Federer.
Ein Foto zum Einrahmen für Marcus Willis: Nach dem Handshake mit Roger Federer.
Keystone

Als der letzte Ball gespielt war und sich Roger Federer und Marcus Willis am Netz freundschaftlich die Hände schüttelten, waren am Centre Court alle auf ihren Beinen und applaudierten begeistert. Es seien genau diese Geschichten, die den Sport ausmachten, hatte Federer vor dem Duell mit der Weltnummer 772 gesagt. Und dass er sich bewusst war, welcher spezielle Moment es war, nicht nur für Willis, bewies er danach. Anstatt wie nach Siegen gewohnt in die Mitte des Courts zurückzukehren und von dort aus in die Ränge zu winken, blieb der Baselbieter bei seinem Stuhl, packte seine Siebensachen und überliess die Bühne seinem Widersacher, der sich nochmals ausgiebig feiern liess.

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