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Wie Stanislas, der Schüchterne, zum Champion wurde

Roland-Garros-Sieger Stan Wawrinka blickt auf seine Entwicklung zurück und erzählt, welche Personen aus seinem Team ihm dabei am meisten halfen.

«Ich habe mich als Mensch entwickelt»: Stan Wawrinka nach dem French-Open-Sieg in Paris (8. Juni 2015).
«Ich habe mich als Mensch entwickelt»: Stan Wawrinka nach dem French-Open-Sieg in Paris (8. Juni 2015).
Etienne Laurent, Keystone

Als er 2003 als Sparringpartner am Halbfinal in Melbourne erstmals zum erweiterten Davis-Cup-Team gehörte, war Stanislas Wawrinka ein 18-jähriger, scheuer Jüngling mit Pickeln. Er wäre, hatte man den Eindruck, am liebsten unsichtbar und war froh, wenn ihn niemand ansprach.

Als wir Journalisten dann herausfanden, dass er auf einem Biobauernhof mit Behinderten aufgewachsen war und eine Rudolf-Steiner-Schule besucht hatte, war die Prognose bald gemacht: Er hatte zwar das French Open der Junioren gewonnen, aber das musste nicht viel heissen: Wahrscheinlicher war, dass er zu weich war für die harte Tennistour.

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