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Wie ein wenig Plastik das Tennis revolutionierte

Noch nie zeichnete sich das Männertennis durch eine derartige Intensität und Qualität aus wie heute. Das liegt längst nicht nur am Talent von Ausnahmekönnern wie Roger Federer oder Novak Djokovic.

Der längste Ballwechsel im US-Open-Final zwischen Andy Murray und Novak Djokovic umfasste nicht weniger als 54 Schläge. Und auch sonst gab es am letzten Grand-Slam-Turnier der Saison zahlreiche Rallyes zu sehen, bei denen man sich fragte, wie es der in die Defensive Gedrängte immer wieder schaffte, sich aus seiner unangenehmen Lage zu befreien. Natürlich ist dies zu einem Teil ein Verdienst der Spieler, die extrem viel in ihre Beinarbeit investieren – Djokovic etwa ist häufig in einer Position zu sehen, die nahe an den Spagat herankommt, ohne dass er dadurch aus der Balance geraten würde. Zum anderen spielt aber die moderne Technologie eine enorme Rolle, wie der frühere Weltranglistenerste und heutige US-Davis-Cup-Captain Jim Courier betont.

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