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Aufschlag-Gigant schickt Wawrinka nach Hause

Trotz mehrheitlich guter Leistung: Stan Wawrinka unterliegt Milos Raonic in drei Sätzen.

Out in der 3. Runde: Stan Wawrinka unterliegt Milos Raonic in New York.
Out in der 3. Runde: Stan Wawrinka unterliegt Milos Raonic in New York.
EPA/COREY SIPKIN
Aufschlag-Gigant: Raonic punktet mehrheitlich mit dem Service und seiner Vorhand.
Aufschlag-Gigant: Raonic punktet mehrheitlich mit dem Service und seiner Vorhand.
EPA
Zu viele Fehler: Im dritten Satz kann Wawrinka nicht mehr an seine bisherige Turnierleistung anknüpfen.
Zu viele Fehler: Im dritten Satz kann Wawrinka nicht mehr an seine bisherige Turnierleistung anknüpfen.
EPA/COREY SIPKIN
Chance genutzt: Im zweiten Satz nutzt Raonic seinen ersten Breakball und verhindert damit ein weiteres Tiebreak.
Chance genutzt: Im zweiten Satz nutzt Raonic seinen ersten Breakball und verhindert damit ein weiteres Tiebreak.
EPA/COREY SIPKIN
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Für Stan Wawrinka ist das US Open in New York nach der 3. Runde zu Ende. Der Waadtländer verlor die Partie gegen den Kanadier Milos Raonic in gut zwei Stunden 6:7 (6:8), 4:6, 3:6.

Die Chance auf einen positiven Ausgang der Partie verpasste Wawrinka im Tiebreak des ersten Satzes, als er beim Stand von 6:4 zwei Satzbälle vergab. «Mir fehlte in diesen Momenten die mentale Härte», sagte der Romand, dessen Enttäuschung über die Niederlage sich in Grenzen hielt. Beim Satzball nach eigenem Aufschlag setzte er eine Vorhand diagonal ins Aus. «Solche Fehler zahlst du auf diesem Niveau 'Cash'.»

Breakball im ersten Satz

Nach dem verlorenen ersten Satz folgte ein leichter Bruch im Spiel des Schweizers, der insbesondere beim Return Mühe bekundete. Der Lausanner schaffte es während der ganzen Partie nicht, den Aufschlag des sehr konstant spielenden Kanadiers zu durchbrechen. Den einzigen Breakball vergab er im ersten Satz.

Für Wawrinka war es die erste Niederlage in Flushing Meadows nach zuvor neun Siegen in Folge. 2016 hatte er dank einem Finalsieg gegen Novak Djokovic das Turnier gewonnen, im letzten Jahr fehlte er, nachdem er sich kurz zuvor zweimal am linken Knie hatte operieren lassen.

Positives Fazit

Trotz der klaren Niederlage reiste Wawrinka mit einem guten Gefühl aus New York ab. «In Wimbledon hätte ich dafür unterschrieben, wo ich jetzt stehe», sagte der 33-Jährige. Er spüre, dass er körperlich und spielerisch wieder zurück sei. «Aber ich muss mich auch mental wieder an dieses Level gewöhnen», so der Lausanner.

Ob er den Davis Cup in zwei Wochen in Biel spielen wird, liess er offen. «Tendenziell aber eher nicht.» Bis Ende Jahr will er noch die Turniere in St. Petersburg, Tokio, Shanghai, Basel und Paris-Bercy spielen und dabei möglichst viel Matchpraxis und Punkte sammeln. In der Weltrangliste stösst er nach dem US Open in die Region um Platz 90 vor.

(SDA)

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