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Trainer von Wawrinka hört auf

Magnus Norman ist nicht mehr Coach von Tennis-Profi Stan Wawrinka. Der Schwede hat seine Gründe.

Nur noch Blicke zurück: Magnus Norman (r.) trennt sich von Stan Wawrinka. (Archiv)
Nur noch Blicke zurück: Magnus Norman (r.) trennt sich von Stan Wawrinka. (Archiv)
Peter Klaunzer, Keystone

Stan Wawrinka und dessen Trainer Magnus Norman beenden ihre Zusammenarbeit nach vier Jahren. Der Schwede Norman möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

Wawrinka hatte Norman, den French-Open-Finalisten von 2000, im Frühjahr 2013 engagiert und erlebte mit ihm die erfolgreichste Zeit seiner Karriere. Nicht weniger als 13 seiner 16 ATP-Titel gewann der Romand als Schützling von Norman, darunter drei Grand-Slam-Titel (Australian Open 2014, French Open 2015 und US Open 2016).

Ein Entscheid für die Familie

Zudem gewann Wawrinka in dieser Zeitspanne unter anderem mit der Schweiz und Roger Federer den Davis Cup (2014). Und in der Weltrangliste stiess Wawrinka unter Norman bis in den 3. Rang vor und konnte sich vier Mal in Folge (2013 bis 2016) für die ATP Finals qualifizieren.

Norman betonte in einer Medienmitteilung, dass ihm der Abschied schwer falle. «Ich habe es mir reiflich überlegt. Es ist einfach ein Entscheid für meine Familie. Ich habe zwei Kinder zuhause, und nun ist der richtige Moment gekommen, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen.»

Gegenseitige Wertschätzung

Die Zusammenarbeit mit Wawrinka hätte für Norman nicht besser laufen können. Auf sämtlichen Ebenen haben sie sich gut verstanden. «Für mich ist klar: Ich hätte mir keinen besseren Spieler als Stan für eine Zusammenarbeit vorstellen können. Er ist nicht nur ein grosser Spieler, sondern vor allem auch eine fantastische Person.»

Wawrinka gab die Blumen an den Skandinavier gerne zurück. «Er war nicht nur Teil meines Teams, sondern meiner Familie. Und ich fühle mich sehr geehrt, dass er so lange mit mir zusammen arbeitete und mir damit die Möglichkeit eröffnete, mich in diesem Mass zu verbessern.»

Der 32-jährige Wawrinka hat seit der Erstrundenniederlage im Juli in Wimbledon gegen den Russen Daniil Medwedew kein Spiel mehr bestritten. Der Waadtländer wird nach zwei Operationen am linken Knie am Exhibition-Turnier in Abu Dhabi (28. bis 30. Dezember) sein Comeback geben.

(SDA)

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