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Tennisspielerin verliert Vater während Final

Daniela Seguel war auf dem Weg zum Turniersieg – bis ihr die traurige Nachricht überbracht wurde.

Trauriges Ende eines tollen Jahres: Daniela Seguel verlor während eines Finals ihren Vater. Bild: Twitter.
Trauriges Ende eines tollen Jahres: Daniela Seguel verlor während eines Finals ihren Vater. Bild: Twitter.

Daniela Seguel (WTA 228) war kurz davor, ihr Tennisjahr 2016 zu krönen. Die Chilenin führte im Final der Copa Las Condes, einem mit 10'000 Dollar dotierten ITF-Turnier in Santiago de Chile, gegen die Brasilianerin Paula Cristina Gonçalves (WTA 180) mit 6:4, 2:1, als auf der Tribüne ihr Vater Jorge Alejandro Seguel Yáñez einen Herzinfarkt erlitt.

Während die Partie kurz unterbrochen wurde, brachte die Ambulanz den 63-Jährigen ins Spital. Kurz darauf hatte die 24-Jährige aber die traurige Gewissheit: Jorge Alejandro starb wenige Minuten nach seiner Einlieferung. Beim Stand von 6:4, 4:4 gab Seguel das Match laut schluchzend auf – Gonçalves nahm sie sofort tröstend in den Arm.

Es war ein tragischer Abschluss von Seguels bestem Jahr in ihrer Karriere. Vor einem Monat stieg die Tennisspielerin aus Santiago de Chile auf Rang 192 der Weltrangliste auf – ihre höchste Platzierung seit ihrem Debüt auf der Tour 2010. Gegenüber der chilenischen Zeitung «Emol» sagte sie damals: «Diese Resultate geben mir grosses Selbstvertrauen fürs Jahr 2017.»

Mitte April stand sie als erste Chilenin seit acht Jahren wieder im Hauptfeld eines WTA-Turniers, beim US Open war sie sogar die erste Qualifikationsteilnehmerin ihres Landes seit 36 Jahren. In ihrer Karriere gewann Seguel bisher zwölf Titel.

Die Anteilnahme am Verlust ihres Vaters in Chile ist riesig. Auf Twitter kondolierten zahlreiche User, und gemäss dem Radiosender ADN nahmen Dutzende Sportgrössen, wie beispielsweise die Fussballer Justo Villar und Luis Mena von Seguels Lieblingsclub Colo-Colo, an der Beerdigung von Jorge Alejandro Seguel Yáñez teil.

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