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Streit im Team von Nadal

Der Zwist im spanischen Lager überschattet den Davis-Cup-Halbfinal der Weltgruppe zwischen Spanien und den USA.

Der Matador in der Arena: Rafael Nadal will mit Spanien in den Davis-Cup-Final.
Der Matador in der Arena: Rafael Nadal will mit Spanien in den Davis-Cup-Final.
Keystone

Bei der Auslosung der Matchs schnitt das spanische Team um den Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal den eigenen Verbandspräsidenten Pedro Muñoz. Die Spieler wechselten bei der Zeremonie am Donnerstag kein Wort mit ihrem Verbandschef. Der Streit geht darauf zurück, dass Nadal & Co Muñoz vorwerfen, bei der Wahl des Austragungsorts mit falschen Karten gespielt zu haben. Titelverteidiger USA muss auf der Plaza de Toros de Las Ventas antreten, wo in der grössten Stierkampfarena des Landes mehr als 22'000 Zuschauer für eine grossartige Atmosphäre sorgen werden.

Die Amerikaner werden sich fühlen wie ein gejagter Stier. Die Spanier sind auf dem langsamen Platz, natürlich auf ihrer bevorzugten Unterlage Sand, deutliche Favoriten, zumal Rafael Nadal einmal mehr hochmotiviert ist. Zweifel an seinem Zustand nach dem Ausscheiden im US-Open-Halbfinal zerstreute der Dominator des Jahres jedenfalls: «Natürlich hätte ich nach dem US Open gerne etwas mehr Pause gehabt, aber der Davis-Cup ist mein Hauptziel für den Rest des Jahres.»

Kaum anders als in einer Stierkampfarena wird sich das russische Team im Estadio Parque Roca von Buenos Aires fühlen. Argentinien hat seit 1998 alle zwölf Begegnungen mit Heimvorteil gewonnen. Angeführt wird das Team immer noch von David Nalbandian, der zwar auf der Tour immer unkonstanter spielt, mit dem Shirt der «Albiceleste» aber fast unschlagbar ist. Nalbandian hat in Argentinien eine schier unglaubliche 15:0-Matchbilanz im Davis-Cup.

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