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Schweizer führen in Holland mit 2:0

Auch Wind und Regen können dem Schweizer Davis-Cup-Team in Holland nichts anhaben. Roger Federer und Stanislas Wawrinka gewinnen ihre Eröffnungseinzel.

Ein Gruss im Regen: Roger Federer nach seinem klaren Sieg über Thiemo de Bakker.
Ein Gruss im Regen: Roger Federer nach seinem klaren Sieg über Thiemo de Bakker.
Keystone
Fürsorglicher Trainer: Severin Lüthi mit Regenschirm.
Fürsorglicher Trainer: Severin Lüthi mit Regenschirm.
Keystone
Offensiv: Wawrinka auf dem Weg ans Netz.
Offensiv: Wawrinka auf dem Weg ans Netz.
Keystone
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Der Weltranglistenerste Roger Federer setzte sich gegen Thiemo de Bakker (ATP 159) ohne zu zittern in 110 Minuten mit 6:3, 6:4, 6:4 durch. Die Umstellung auf Sand gelang dem 17-fachen Major-Champion anlässlich der Davis-Cup-Barrage in Amsterdam perfekt. Er spielte geduldig und solid. Gefordert wurde er zu keinem Zeitpunkt.

Dass er im ersten Satz seinen Breakvorsprung zunächst wieder verspielte, lag vor allem am Wind, der zeitweise sehr stark durch das provisorisch aufgestellte Stadion wehte und den Aufschläger forderte. Die Euphorie bei den etwas über 6000 holländischen Fans hielt aber nach dem 2:3 von De Bakker nicht lange an. Nur Minuten später führte Federer mit 5:2.

Gebremst wurde der Schweizer eigentlich nur vom Wetter. Schon nach zwei Games musste die Partie wegen starken Regens unterbrochen werden. Auch in der Folge war es garstig, die Verhältnisse unangenehm. De Bakker schien dies mehr zu stören als Federer. Der 23-jährige frühere Top-50-Spieler fand nie Mittel, seinen Gegner aus dem Konzept zu bringen.

Wawrinka bucht den wichtigen zweiten Punkt

Stanislas Wawrinka erhöhte am späten Nachmittag mit einem 6:3, 3:6, 6:3, 7:6 gegen Hollands Nummer 1 Robin Haase (ATP 50) auf 2:0 für die Schweiz. Der Waadtländer behielt mit 6:3, 3:6, 6:3, 7:6 die Oberhand. Nach 155 Minuten verwertete er seinen dritten Matchball.

Wawrinka erwischte einen exzellenten Start. Er führte 6:3, 2:0, ehe sich der Holländer fing, den zweiten Satz gewann und beinahe auch im dritten vorentscheidend in Führung gegangen wäre. Beim Stand von 1:2 wehrte Wawrinka drei Breakbälle ab. Wenig später zog er auf 4:2 davon. Zum Ende der Partie spielte sich Ähnliches ab. Haase vergab drei Chancen, Wawrinka den Service abzunehmen und 6:5 in Führung zu gehen. Im Tiebreak war dann der Schweizer der bessere und nervenstärkere Spieler.

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