Zum Hauptinhalt springen

Russen reissen sich um Scharapowas Wunderkapseln

Nach dem Doping-Geständnis der Tennis-Diva ist Mildronat ein gefragtes Mittel. Wo das Medikament hergestellt wird und was es kostet.

Nahm ein Herzmedikament: Maria Scharapowa erklärte an einer Pressekonferenz in Los Angeles ihren positiven Dopingtest von Melbourne. (8. März 2016)
Nahm ein Herzmedikament: Maria Scharapowa erklärte an einer Pressekonferenz in Los Angeles ihren positiven Dopingtest von Melbourne. (8. März 2016)
Kevork Djansezian, AFP
«Ich will meine Karriere nicht so beenden»: Scharapowa hofft auf ein versöhnlicheres Karriereende. (8. März 2016)
«Ich will meine Karriere nicht so beenden»: Scharapowa hofft auf ein versöhnlicheres Karriereende. (8. März 2016)
Keystone
Der grosse Durchbruch in Wimbledon: Maria Scharapowa feiert mit 17 Jahren den ersten von fünf Grand-Slam-Titeln.
Der grosse Durchbruch in Wimbledon: Maria Scharapowa feiert mit 17 Jahren den ersten von fünf Grand-Slam-Titeln.
Keystone
1 / 17

Seit Maria Scharapowa ihren positiven Dopingtest öffentlich machte, ist der Wirkstoff Meldonium in aller Munde. Und damit auch das Medikament, das ihn enthält: Mildronat. Wer denkt, die lettische Herstellerfirma Grindeks würde darunter leiden, täuscht sich. Das Gegenteil ist der Fall. Der Moskau-Korrespondent der «Washington Post» berichtete, die Verkäufe von Mildronat hätten sich in Russland gemäss Grindeks seit Scharapowas Doping-Beichte verdoppelt. Viele denken sich wohl: Wenn es gut ist für den Tennisstar, kann für mich nur recht sein. Und der Hersteller verspricht ja eine schnelle Wirkung: Über Nacht soll man widerstandsfähiger, ausdauernder und geistig wacher werden. Wer will das schon nicht?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.