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Murray zerstört den australischen Traum

Andy Murray liess Nick Kyrgios in den Viertelfinals des Australian Open keine Chance. Der Brite macht damit die australischen Hoffnungen auf einen Einheimischen in den Halbfinals zunichte.

Souverän: Andy Murray liess nie Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen.
Souverän: Andy Murray liess nie Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen.
Keystone
Geknickt: Murray gratuliert dem deutlich unterlegenen Australier Nick Kyrgios
Geknickt: Murray gratuliert dem deutlich unterlegenen Australier Nick Kyrgios
Keystone
Treue Fans: Die australischen Anhänger hielten trotz allem bis zum Schluss zu ihrem Nachwuchsstar.
Treue Fans: Die australischen Anhänger hielten trotz allem bis zum Schluss zu ihrem Nachwuchsstar.
AFP
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Das australische Tennis-Märchen ist zu Ende. Gegen Andy Murray, der auf dem Weg in die Viertelfinals nur einen Satz abgegeben hatte, war Endstation für Nick Kyrgios. Der 19-jährige Australier war chancenlos gegen den konzentriert und konstant auftretenden Schotten.

Nach einer guten halben Stunde hatte sich Murray den ersten Satz gesichert. Den Grundstein dafür legte er mit dem Break zum 4:2. Anschliessend vergab er beim Stand von 5:2 zwei Satzbälle, holte sich den ersten Durchgang am Ende aber souverän mit dem nächsten Aufschlagspiel. Über die ganze Partie gesehen, schlug Murray stark auf: 69 Prozent der ersten Aufschläge landeten im Feld, danach gewann er acht von zehn Punkten.

Spannung und damit auch Stimmung kam zum ersten Mal im Tiebreak des zweiten Satzes auf. Nachdem die Spieler ihre Aufschlagspiele durchgebracht hatten, ohne einen Breakball zuzulassen, verlief auch das Tiebreak ausgeglichen. Erst bei 5:5 erarbeitete sich Murray einen Satzball, den er auch gleich nutzen konnte. Wie wichtig diese Kurzentscheidung war, erklärte Murray im Platzinterview: «Wenn er das Tiebreak gewinnt, wird das eine ganz andere Partie.»

Kyrgios: Nur zwei Breakchancen

Im dritten Satz gelang Murray wieder das frühe Break zum 4:2. Kyrgios wehrte sich darauf noch einmal, erspielte sich die einzigen beiden Breakchancen überhaupt und nutzte die zweite davon zum Rebreak. Doch Murray wackelte nicht: Er schaffte seinerseits gleich wieder das Break und servierte die Partie, in der er nie in Bedrängnis geriet, souverän nach Hause. Am Ende stand es nach 2:05 Stunden 6:3, 7:6, 6:3 für die Nummer 6 der Welt.

In den Halbfinals trifft Murray auf Tomas Berdych, der im ersten Viertelfinal des Tages Rafael Nadal deutlich schlug. Im Head-to-Head führt der Tscheche 6:4, das letzte Aufeinandertreffen an einem Grand-Slam-Turnier gewann aber Murray beim US Open 2012.

Hier geht es zu den kompletten Tableaus des Australian Open.

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