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Mit Hartplatztennis zum Paris-Sieg?

Open (28. Mai bis 11. Juni) keine Turniere mehr zu spielen, sorgte Roger Federer nach dem Sieg im Miami-Final für Auf­sehen. Inzwischen überlegt er sich sogar, auch das Pariser Grand Slam zu überspringen. Weiter geht es für ihn ­vorerst in Dubai mit dem Konditions­training unter Leitung von Pierre Paganini. Bereits Ostern feiern die Federers im Wüstenstaat. Bis zum Match for ­Africa 4 in Seattle (29. April) dürfte er das Racket nur wenig zur Hand nehmen.

Was Roland Garros betrifft, sagt er: «Ich werde nach meinem ganzen Aufbau am 10. Mai entscheiden. Dann setzen wir uns zusammen und diskutieren die Frage: Wechseln wir nun auf Sand? Oder eher nicht? Bis da trainiere ich auf Hartplatz.» Federer stellt klar: «Nur spielen, um zu spielen, das mache ich nicht mehr. So gibt es keine Wunder. Ich muss bereit sein und es wirklich wollen.»

«Fast schneller als Wimbledon»

Noch hat sich der 35-Jährige aber nicht mit dem Gedanken angefreundet, das French Open, das er schon 2016 verpasst hatte, auszulassen. Er macht sich Gedanken, wie er dort auch ohne ­Vorbereitungsturnier ­erfolgreich sein könnte: «Vielleicht spiele ich mein offensives Hartplatztennis ja auch auf Sand. Das ist absolut möglich. Wenn am French Open schönes Wetter ist, geht es sehr schnell. Fast schneller als in Wimbledon. Und wenn ich dieses aggressive Spiel schon auf Sand zeige, wäre das auch eine gute ­Vorbereitung auf die ­Rasensaison.» 2009 habe er Roland Garros mit angriffigem Stil gewonnen.

Klar ist aber, dass sein Fokus Wim­bledon (ab 3. Juli) gilt. Und auf Rasen kann er sich in Stuttgart (12. bis 18. Juni) und Halle (9. bis 25.) in Form spielen. Die Verlängerung der Rasensaison ist mit ein Grund, weshalb Federer auf Sand kürzer tritt: «Ich musste entscheiden, wann mein Aufbau stattfindet. Nach Wimbledon ist es zu knapp, weil sich der Kalender verändert hat.» Nur drei Wochen nach dem Londoner Endspiel beginnt die US-Hartplatzsaison mit dem Masters-1000-Turnier in Montreal so richtig. Zum Tennisspielen wird ein fitter Federer noch ausreichend ­kommen. (sg.)

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