«Mein Gott, so bin ich noch nie zusammengebrochen»

Roger Federer äussert sich nach dem emotionalen Interview mit CNN, in dem er seine Tränen nicht zurückhalten konnte.

Die Frage ging ihm nah: Roger Federer bricht während einem Interview in Tränen aus. Video: CNN

Bestimmt wäre Peter Carter stolz auf Roger Federer. Das schreibt dessen Freund Darren Cahill, der fast gleichzeitig Lleyton Hewitt entdeckte, auf Twitter. Und das hofft Federer. In einem Interview mit CNN, das in dieser Woche veröffentlicht wurde, kann er seine Tränen nicht zurückhalten, als er nach seinem ehemaligen Trainer gefragt wird. Später sagt er auch: «Mein Gott, so bin ich noch nie zusammengebrochen.»

Peter Carter war einer der ersten und wichtigsten Trainer in Federers steilen Karriere. Im Jugendalter durfte er mit dem Australier trainieren. Heute sagt der Baselbieter, wenn er jemandem danke sagen könne für seine Technik, dann Carter. Carter starb ein Jahr vor Federers erstem Wimbledon-Triumph, in den Flitterwochen in Südafrika, was den 37-Jährigen noch heute emotional berührt. «Ich vermisse ihn immer noch sehr», sagt er im Interview mit CNN.

Federer (2. v. l.) und seine Davis-Cup-Kollegen Marc Rosset, Michel Kratochvil und George Bastl trauern in Marokko um Peter Carter. Bild: Keystone

Federers und Carters Beziehung ging über eine normale Schüler-Trainer-Verbindung hinaus. So bezahlt die Weltnummer 3 Carters Eltern auch noch heute die Reisen von ihrem Wohnort Adelaide nach Melbourne, damit diese am Australian Open dabei sein können.

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