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Lausanner Töne in Melbourne

Er werde den Sieg gegen Kei Nishikori einen Abend lang geniessen, ehe er sich auf den Halbfinal einstelle, sagte Stan Wawrinka. Dabei bot sich ihm eine spezielle Art an, wie er das tun konnte: Denn inzwischen war auch Bastian Baker in Melbourne eingetroffen, ein Freund und erfolgreicher Musiker aus Lausanne, und der hatte spontan ein Konzert in einer Musikbar organisiert. Er sei nur wegen des Turniers erstmals nach Australien geflogen, sagte der 24-jährige Sänger, der früher auch sehr gut Tennis und Eishockey gespielt hatte und im Players-Restaurant zusammen mit Wawrinkas Eltern auf den Sieg anstiess. Zu diesem Zeitpunkt wusste Baker noch nicht, dass der Halbfinalist überlegte, seinen Auftritt im Lokal My Handlebar persönlich zu verfolgen. Wawrinka bewarb dessen Auftritt auch über Twitter, was noch den einen oder anderen Zuschauer angezogen haben dürfte.

Er sei extra wegen Wawrinka von Thailand, wo er Termine hatte, nach Melbourne geflogen, erzählte Baker. «Ich wollte schon letztes Jahr kommen, aber ich fand niemanden, der mich begleitete.» Er ist ein grosser Tennisfan, und schon für den Davis-Cup-Final in Lille hatte er einen langen Flug (aus ­Japan) und eine kurze Nacht in Lausanne in Kauf genommen. «Ich kam noch rechtzeitig, um Federers entscheidenden Sieg zu erleben. Es war grossartig.»

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