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Wawrinka bezwingt sich im Halbfinal selbst

Der Romand scheitert bei seiner Halbfinal-Premiere in Toronto an Kei Nishikori auf desolate Art und Weise 6:7, 1:6. Er muss daher weiterhin auf sein erstes Endspiel in Kanada warten.

Mit der Brechstange: Wawrinka versuchte es mit purer Gewalt, beging dabei allerdings viel zu viele Fehler und scheiterte deshalb vor allem auch an sich selbst.
Mit der Brechstange: Wawrinka versuchte es mit purer Gewalt, beging dabei allerdings viel zu viele Fehler und scheiterte deshalb vor allem auch an sich selbst.
Vaughn Ridley/Getty Images
Mangelware: Auch auf seinen ersten Service konnte sich Wawrinka nur selten verlassen. Dieser wäre dringend nötig gewesen, um die zahlreichen vermeidbaren Fehler zu kompensieren.
Mangelware: Auch auf seinen ersten Service konnte sich Wawrinka nur selten verlassen. Dieser wäre dringend nötig gewesen, um die zahlreichen vermeidbaren Fehler zu kompensieren.
Nathan Denette/AP
Spiel der verpassten Chancen: Beim Stand von 5:2 im ersten Satz sah alles nach einen komfortablen Finaleinzug aus, nun muss Wawrinka allerdings weiterhin auf seinen ersten Final in Kanada warten.
Spiel der verpassten Chancen: Beim Stand von 5:2 im ersten Satz sah alles nach einen komfortablen Finaleinzug aus, nun muss Wawrinka allerdings weiterhin auf seinen ersten Final in Kanada warten.
Frank Gunn/AP
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Die Szene im zweiten Satz beim Stand von 0:3 und Einstand bei Aufschlag Wawrinka war symptomatisch für die unkonzentrierte Leistung des Romands in seinem insgesamt achten Masters-1000-Halbfinal, dem ersten in Kanada. Einen aus Sicht Nishikoris bereits verloren geglaubten Ball setzte Wawrinka am Netz stehend nonchalant neben die Linie und verhalf damit dem Japaner zu einem weiteren Breakball, den dieser nach einem weiteren Rückhandfehler Wawrinkas zum 4:0 und damit zur Vorentscheidung nutzte.

Wenige Minuten später war das fünfte Duell zwischen den Nummern 5 (Wawrinka) und 6 (Nishikori) der Welt beendet, nachdem der Japaner seinen ersten Matchball nach 1:28 Stunden mit einem Smash verwertet hatte.

Wawrinka verschenkt den ersten Satz

Der umstrittene erste Durchgang war für den an Nummer 2 gesetzten Lausanner zu einem der verpassten Chancen geworden. Zuerst gab er eine 4:1-Führung preis, dann vergab er beim Stand von 6:5 und Aufschlag des Nishikoris zwei Satzbälle in Folge, ehe er im Tiebreak einen 4:2- und eine 6:4-Vorsprung aus der Hand gab. Mit vier Fehlern in Serie schenkte er dem Japaner den Gewinn des ersten Satzes, seinen vierten Satzball hatte Wawrinka dabei mit einem Doppelfehler vergeben.

Wawrinka verpasst ersten Finaleinzug in Kanada

Nishikori erreichte dank dem zweiten Sieg gegen Wawrinka den dritten Final an einem Masters-1000-Turnier seiner Karriere nach Madrid 2014 und Miami in diesem Frühjahr, die er beide verlor. Im Endspiel trifft er auf den Sieger des Duells zwischen dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und dem Franzosen Gaël Monfils, der Nummer 14 der Welt. (sda)

SDA/nos

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