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«Immer mehr Regeln helfen den Schwächeren»

Das Verhältnis Spieler-Schiedsrichter ist im Tennis nicht immer einfach. Hier diskutiert Stan Wawrinka mit dem Referee.

Am letzten US Open wurde Serena Williams nach einem Eklat mit Schiedsrichter Carlos Ramos mit 17'000 Dollar gebüsst. Sie nannte ihn unter anderem einen Betrüger. Hat der Fall weitere Konsequenzen?

Werden in Melbourne deshalb weniger männliche Refs auf Frauenpartien angesetzt?

Sie waren selber 17 Jahre lang Profischiedsrichter auf höchster Stufe. Hat Ramos Williams aus Ihrer Sicht zu hart bestraft, als sie von Patrick Mouratoglou gecoacht wurde?

Sie kennen Carlos Ramos schon lange. Wie schätzen Sie den Portugiesen ein?

Wo stehen Sie in den Diskussionen, ob man das Coaching ganz erlauben soll, wie es an WTA-Turnieren schon der Fall ist?

Weshalb?

Spieler, die sich gute Coaches leisten können, hätten dann auch einen weiteren Vorteil.

Welche anderen Neuerungen helfen auch noch den schwächeren Spielern?

Dabei geht es auch um den Schutz der Spieler, die Temperaturen können in Melbourne unmenschlich werden.

In New York hatte ein anderer Fall grosse Aufmerksamkeit erregt: als Schiedsrichter Mohamed Lahyani vom Stuhl zu Nick Kyrgios runterging und ihn zu motivieren versuchte.

Sprechen wir vom dritten Fall, der am US Open Aufsehen erregte: Alizé Cornet wurde verwarnt, weil sie auf dem Court das Shirt aus- und wieder anzog, weil es verkehrt war.

Neu ist im Tennis auch die Shotclock, die die Zeit anzeigt, die bis zum nächsten Punkt bleibt. Wie bewährt sie sich?

Gibt es in Melbourne bisher viele Zeitüberschreitungen?

Als Zuschauer merkt man keinen grossen Unterschied, weil die Uhr ja erst läuft, wenn der Ref den Spielstand eingibt. Das verschafft Spielraum.

Dass ein Returnspieler bestraft wird, ist wohl hypothetisch?

Neu ist in Melbourne auch eine sogenannte Hitzestress-Skala mit fünf Stufen. Aber es braucht viel, bis Stufe 4 erreicht wird. Bisher war das nicht der Fall.

Was ist für Sie als Supervisor eigentlich die grösste Herausforderung?