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Im Eiltempo in die Achtelfinals

Roger Federer (ATP 2) hat die erste US-Open-Woche mit der grösstmöglichen Effizienz hinter sich gebracht. Beim 6:4, 6:3, 6:3 gegen Paul-Henri Mathieu war er zum dritten Mal ungefährdet.

Kaum je in Rücklage in der ersten Turnierwoche: Roger Federer gab am US Open in den ersten drei Runden noch keinen Satz ab.
Kaum je in Rücklage in der ersten Turnierwoche: Roger Federer gab am US Open in den ersten drei Runden noch keinen Satz ab.
Reuters

Spielerisch bekundete Federer bisher zwar keinerlei Probleme, gestern fand er sich phasenweise dennoch in einem Sturm wieder. Die Bedingungen im Arthur-Ashe-Stadium waren so extrem schwierig wie nur selten, starke Böen erschwerten die Ballkontrolle sowohl bei Aufwurf wie auch beim Schlagen selber. Beide Spieler mussten einige Male vor der unberechenbaren Flugbahn kapitulieren, Federer sogar einmal nach einem «Topspin-Wind-Lob».

Es sei «extrem schwierig» gewesen bei diesen Bedingungen, erklärte der Schweizer nach dem Spiel gegenüber Heinz Günthardt, dem Experten des Schweizer Fernsehens. Man müsse bei diesem starken und unberechenbaren Wind sein Spiel anpassen, meinte Federer. Seine starke Leistung in der ersten Woche des US Open will er indes nicht überbewerten. Auch Nadal, Murray und Söderling seien ausgezeichnet in Form. Und Djokovic habe zuletzt zwar nicht überragend gespielt, doch dürfe man den Serben auf keinen Fall unterschätzen.

Vor dem Duell mit Söderling

Der in eine Baisse gefallene einstige Gstaad-Sieger hielt anfänglich ausgezeichnet mit und kam bei 4:3 sogar zu einem Breakball, den Federer mit einem Service-Winner annullierte. Mit elf von zwölf gewonnenen Punkten beendete er dann den Satz doch noch standesgemäss. Im letzten Game, bei 5:3 im dritten Satz, musste Federer dann noch einmal drei Breakchancen abwehren, ehe Mathieu die Partie nach 99 Minuten mit einem «Penalty-Volleyfehler» selber bendete.

Nach zwei Auftritten am Tag dürfte der fünffache Champion nächste Woche, wenn die Aufgaben immer schwieriger werden, wieder am Abend angesetzt werden. Am Montag (also voraussichtlich in der Nacht auf Dienstag Schweizer Zeit) trifft er auf Jürgen Melzer (Ö/13) oder Juan Carlos Ferrero (Sp/22), ehe wohl das erneute Duell mit Robin Söderling (Sd/5) anstehen würde. Der Schwede müsste gegen Albert Montañes (Sp/21) ungefährdet sein.

si/son

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