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«Ich würde freiwillig gegen Nadal spielen»

Das Tableau von Wimbledon gibt im Vorfeld der Auslosung am Freitag viel zu reden. Wenn Rafael Nadal an Nummer 5 gesetzt wird, droht das frühe Duell mit einem Top-4-Spieler. Andy Murray wäre das egal.

«Es kommt nicht darauf an, wo im Tableau man die besten Spieler schlägt»: Andy Murray über ein allfälliges Viertelfinal-Duell gegen Rafael Nadal.
«Es kommt nicht darauf an, wo im Tableau man die besten Spieler schlägt»: Andy Murray über ein allfälliges Viertelfinal-Duell gegen Rafael Nadal.
Keystone
Rasenform: Murray kehrte nach vier Wochen eindrücklich auf die Tour zurück und schlug mit Jo-Wilfried Tsonga einen Top-10-Spieler.
Rasenform: Murray kehrte nach vier Wochen eindrücklich auf die Tour zurück und schlug mit Jo-Wilfried Tsonga einen Top-10-Spieler.
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Pech: Murray musste vor gut einem Monat eine Verletzungspause einlegen.
Pech: Murray musste vor gut einem Monat eine Verletzungspause einlegen.
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Am Freitag werden in Wimbledon die Tabelaux ausgelost. Bis dahin werden alle Qualifikanten bekannt sein, die Wildcards vergeben. Das Setzungskomitee wird die Setzliste erstellen und entscheiden, ob es schon in den Viertelfinals zu einem Duell zwischen Rafael Nadal und einem Top-4-Spieler kommt.

Für mindestens einen Spieler dieser besten vier wäre laut eigener Aussage ein Viertelfinalspiel gegen Nadal kein Problem, allenfalls sogar wünschenswert. Wie Andy Murray in seinem BBC-Blog schreibt, sollte ein Spieler sich nicht zu sehr mit dem Tableau befassen. «Für einen Viertelfinal gegen Nadal würde ich mich freiwillig melden. Ich könnte mir dann sagen: Wenn ich das schaffe, schaffe ich auch den Halbfinal.» Wenn man ein grosses Turnier gewinnen wolle, müsse man sowieso die besten Spieler schlagen. «Es kommt nicht darauf an, wo im Tableau man sie schlägt», so der Schotte.

Weshalb Murray bereit ist für Wimbledon

Dass Murray sich auch in der Form befindet, um bei seinem Heim-Major gut abzuscheiden, hat er mit seinem Sieg beim Vorbereitungsturnier im Londoner Queen's Club gezeigt. Für ihn selber scheint aber – wenn auch nicht ganz ernst gemeint – eine einzige Vorhand viel aussagekräftiger zu sein. Nach dem gewonnen Final nahm Murray an der Seite von Tim Henman an einem Exhibition-Doppel gegen seinen Coach Ivan Lendl und Tomas Berdych teil. Dabei traf Murray seinen ans Netz vorstossenden Trainer mit einer Vorhand – und jubelte darauf ausgiebig. «Seit eineinhalb Jahren probiere ich ihn zu erwischen. Es war wohl die beste Vorhand, die ich die ganze Woche gespielt habe.» Dass Lendl zurückschlagen wird, weiss der Brite auch schon: «Diese Woche wird er es im Training versuchen. Er wird keine Bedenken haben, mich vor Wimbledon zu verletzen.»

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