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«Ich habe immer noch Zweifel»

Rafael Nadal übersteht den Auftakt an den Swiss Indoors gegen den italienischen Qualifikanten Simone Bolelli ohne Mühe – doch er bleibt skeptisch.

«Ein sehr wichtiger Sieg»: Nadal nach dem 6:2, 6:2 gegen Bolelli.

Obwohl er sich mit einem entzündeten Blinddarm herumschlägt, ist Nadal der erste Auftritt in der St. Jakobs-Halle seit zehn Jahren gelungen. Bolelli hielt nur bis 2:2 im ersten Satz mit. Dann reihte Nadal vier Games aneinander. Im zweiten Umgang zog der Favorit mit dem Break zum 4:2 entscheidend davon und sicherte sich den Sieg. Doch so locker der Auftakt an den Swiss Indoors auch aussah, Nadal blieb skeptisch. «Ich hatte vor diesem Spiel meine Zweifel und ich habe jetzt immer noch Zweifel.»

Nadals Bedenken für die kommenden Partien sind berechtigt. In den vergangenen vier Monaten hat er kaum gespielt, wegen Schmerzen im rechten Handgelenk verpasste er das US Open – und den entzündeten Blinddarm hat er vorläufig mittels Medikamenten ruhig gestellt. «Ohne die Matches fehlt mir der Rhythmus und das Selbstvertrauen. Deshalb ist mir dieser Sieg hier sehr wichtig», sagte Nadal erleichert.

Um den 28-jährigen Spanier musste man sich nur im ersten Game etwas Sorgen machen, als Bolelli sich beinahe einen Breakball erkämpfte. Nadal wackelte, suchte seine Präzision und hatte das 1:0 erst nach sechs Minuten im Trockenen. In der Folge liess die Weltnummer 3 dem 29-jährigen Italiener aber nicht mehr viele Gelegenheiten, um ins Spiel zu kommen. Bolelli scheiterte somit auch im 33. Versuch, einen Top-10-Spieler zu besiegen.

Das lange Warten bis zur Rückkehr

Nadal war zuletzt 2003 und 2004 bei den Swiss Indoors am Start gewesen, hatte aber jeweils in der 1. Runde verloren. Den ersten Erfolg in Basel erleichterte ihm Bolelli mit einer hohen Fehlerquote. Bolelli, der im Davis-Cup-Halbfinal gegen die Schweiz in Genf gezeigt hatte, wie stark er aufspielen kann, konnte seine beeindruckende Vorhand zu selten gewinnbringend einsetzen.

Nadal trifft im Achtelfinal auf den Franzosen Pierre-Hugues Herbert (ATP 120), einen weiteren Qualifikanten.

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