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«Ich habe härter trainiert als die Top 5»

Gleich drei Faktoren sprechen am Australian Open für Roger Federer. Der erste Major-Halbfinal seit einem Jahr winkt.

Wie weit führt sein Weg? Roger Federer fühlt sich vor dem Australian Open beflügelt. Und das sind seine fahrplanmässigen Gegner....
Wie weit führt sein Weg? Roger Federer fühlt sich vor dem Australian Open beflügelt. Und das sind seine fahrplanmässigen Gegner....
Keystone
1. Runde: James Duckworth, Australien/ATP 134. Bilanz: 0:0.
1. Runde: James Duckworth, Australien/ATP 134. Bilanz: 0:0.
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Final: Novak Djokovic, Serbien/ATP 2. Bilanz: 16:15.
Final: Novak Djokovic, Serbien/ATP 2. Bilanz: 16:15.
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Die Chancen, dass Roger Federer erstmals seit einem Jahr wieder die Halbfinals eines Grand-Slam-Turniers erreicht, stehen gut. Der Schweizer befindet sich im Tableauviertel des erst gerade von einer Rückenverletzung genesenen Andy Murray und entgeht so einem frühen Duell mit Rafael Nadal oder Novak Djokovic, den beiden am höchsten gehandelten Spielern beim ersten Major der Saison. Zudem versprüht Federer Optimismus, er fühlt sich trotz der Finalniederlage gegen Lleyton Hewitt vergangene Woche in Brisbane deutlich besser in Form als noch vor ein paar Monaten.

«Ich habe in der Winterpause wohl härter trainiert als die Spieler, die im Ranking vor mir liegen», sagt der Weltranglistensechste gegenüber dem britischen «Independent». «Sie haben Exhibitions gespielt, so wie ich im vergangenen Jahr. Das ist ein Vorteil für mich. Ich habe einen vollen Monat trainiert, was ich lange nicht mehr konnte. Mein Körper hat der Belastung standgehalten. Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich auf dem Weg zurück bin.» Seine Topform werde er wohl erst im Frühling erreichen, erklärt Federer. Trotzdem denke er, dass am Australian Open für ihn vieles möglich sei.

Als beflügelnd empfindet der 17-fache Major-Champion die Zusammenarbeit mit seinem neuen Trainer Stefan Edberg, der sich neben Severin Lüthi als Ratgeber einbringt. «Ich bin sehr motiviert und inspiriert», betont Federer. «Mit Edberg zu arbeiten, ist eine sehr spezielle Sache für mich. Er ist der Spieler, dem ich als Jugendlicher am meisten zugesehen habe und der mein Tennis am meisten beeinflusst hat.»

Gegen Murray – und dann gegen Nadal?

Läuft es nach Plan für die Gesetzten, kommt es in den Viertelfinals zum Duell zwischen Federer und Murray. Der britische Wimbledonsieger, der sich im Herbst am Rücken operieren lassen musste, kann mit seinen bisherigen Leistungen in diesem Jahr nicht zufrieden sein. Am Turnier von Doha unterlag er bereits in der 2. Runde dem Deutschen Florian Mayer (ATP 40). Um nicht viele seiner 2013 für die Finalqualifikation gewonnenen Punkte zu verlieren, braucht Murray dringend eine Leistungssteigerung. Zuletzt verlor er einen Showmatch gegen Lleyton Hewitt, Federers Bezwinger von Brisbane, in zwei Sätzen.

In einem allfälligen Halbfinal gegen Rafael Nadal würde zumindest die Statistik gegen Federer sprechen. An einem Grand-Slam-Turnier konnte der Schweizer den Spanier letztmals 2007 im Final von Wimbledon bezwingen. Insgesamt steht es 22:10 für Nadal, der 2013 alle vier Begegnungen mit Federer für sich entschied.

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