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Marin Cilic triumphiert in Basel

Der Kroate bezwingt den Japaner Kei Nishikori im Endspiel der Swiss Indoors in zwei Sätzen 6:1, 7:6.

Déjà-vu: Marin Cilic bezwingt im Endspiel der Swiss Indoors Kei Nishikori. Wie vor zwei Jahren in New York setzt sich der Kroate erneut im Final eines grossen Turniers gegen den Japaner durch.
Déjà-vu: Marin Cilic bezwingt im Endspiel der Swiss Indoors Kei Nishikori. Wie vor zwei Jahren in New York setzt sich der Kroate erneut im Final eines grossen Turniers gegen den Japaner durch.
Georgios Kefalas, Keystone
Blitzstart: Der 198 cm grosse Kroate deklassiert seinen Gegner im ersten Satz und gewinnt diesen nach nur 25 Minuten im Eiltempo mit 6:1.
Blitzstart: Der 198 cm grosse Kroate deklassiert seinen Gegner im ersten Satz und gewinnt diesen nach nur 25 Minuten im Eiltempo mit 6:1.
Kurt Schorrer, Keystone
Marin Cilic küsst zum ersten Mal die Trophäe der Swiss Indoors und gewinnt wichtige Ranglistenpunkte im Hinblick auf die ATP World Tour Finals.
Marin Cilic küsst zum ersten Mal die Trophäe der Swiss Indoors und gewinnt wichtige Ranglistenpunkte im Hinblick auf die ATP World Tour Finals.
Georgios Kefalas, Keystone
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Cilic sicherte sich in Basel den 16. ATP-Titel, den zweiten in diesem Jahr. Durch den souverän herausgespielten Erfolg im Final schaffte der 28-Jährige den Sprung in die Top 10 der Weltrangliste und hat gute Chancen, sich zum zweiten Mal in seiner Karriere für die ATP Finals in London zu qualifizieren. Nishikori verlor zum zweiten Mal nach 2011 einen Final in Basel. Er musste sich mit 181'800 Euro Preisgeld und einem gewonnen Platz in der Weltrangliste trösten. Ab Montag ist er die Nummer 4 des ATP-Rankings.

In der Reprise des US-Open-Finals von 2014, bei dem bereits Cilic als Sieger hervorgegangen war, legte der Kroate einen perfekten Start hin. Schon nach 25 Minuten hatte er den ersten Satz für sich entschieden. Er überforderte mit seinen harten Grundlinienschlägen den etwas nervösen Nishikori, der in diesem Jahr nunmehr vier seiner fünf Finals verloren hat. Seinen einzigen Titel des Jahres holte er im Februar in Memphis.

Turniersieg dank Doppelfehler

Nishikori, der im Viertelfinal den zweifachen Sieger Juan Martin Del Potro eliminiert hatte, fand zu selten ein Mittel gegen den Aufschlag von Cilic, auch wenn er nach dem völligen verpatzten ersten Satz etwas besser mithielt. Im zweiten Umgang besass er beim Stand von 5:4 sogar drei Satzbälle. Trotzdem: Cilic war als Rückschläger deutlich gefährlicher, aber zu wenig effizient. Nur zwei von elf Breakchancen konnte der fast zwei Meter grosse Wahlmonegasse verwerten. Beim Matchball profitierte er von einem Doppelfehler von Nishikori.

Cilic kassierte als erster kroatischer Swiss-Indoors-Sieger 387'100 Euro Preisgeld und 500 Weltranglisten-Punkte, die es ihm ermöglichen im Rennen um den letzten Teilnehmer-Platz bei den ATP Finals aus der Poleposition zu starten. Das letzte Turnier, das für das Saisonfinale der besten acht noch in die Wertung fliesst, ist das am Montag beginnende Masters 1000 in Paris-Bercy. Cilic hat beachtliche 210 Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Tomas Berdych.

Voller Terminkalender

Cilic hat in diesem Jahr noch einiges vor. Nebst dem Start in Paris-Bercy und eventuell in London spielt er Ende November in Zagreb gegen Argentinien um den Davis-Cup-Titel. Im Dezember wird er dann pausieren und sich dem Training widmen. Unter seinem neuen Trainer Jonas Björkman will er vor allem sein Netzspiel verbessern. (nos/sda)

SDA/nos

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