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Gelungener Start für Roger Federer

Der Schweizer zieht in die zweite Runde des US Open ein. Dort trifft er auf den Deutschen Andreas Beck, gegen den er noch nie gespielt hat.

Schneller Sieg: Roger Federer am Dienstag am US Open.
Schneller Sieg: Roger Federer am Dienstag am US Open.

Roger Federer ist der Auftakt ins US Open gelungen. Der als Nummer 2 gesetzte Baselbieter ist durch einen 6:1, 6:4, 6:2-Erfolg gegen den Argentinier Brian Dabul in die 2. Runde eingezogen.

Der Unterschied in der Weltrangliste beträgt 94 Ränge, und diese Differenz machte sich bemerkbar. Nachdem Federer zwei Games benötigt hatte, um ins Turnier zu finden, regierte nur noch er im grössten Tennisstadion der Welt. Federer mass den Platz nach Belieben aus, schickte Dabul von einer Ecke in die andere und beendete die Partie nach 93 Minuten mit dem 18. Ass.

Zwischen den Beinen durchgespielt

Richtig Stimmung kam angesichts der Überlegenheit Federers nur selten auf, einmal war aber das ganze Stadion auf den Füssen. Nach einem langen Ballwechsel erlief Federer einen Lob seines Gegners und spielte den Ball im Höchsttempo zwischen den Beinen als Winner. Ein ähnlicher Ball war ihm vor einem Jahr gegen Novak Djokovic gelungen.

In der 2. Runde trifft Federer erneut auf einen Linkshänder. Sein Gegner ist dann, voraussichtlich am Donnerstag, der Deutsche Andreas Beck, gegen den er noch nie gespielt hat. Ausgeschieden ist Federers möglicher Drittrunden-Gegner. Lleyton Hewitt muss nach einer Fünfsatz-Niederlage gegen Paul-Henri Mathieu unerwartet früh die Heimreise antreten.

Bacsinszky verpasste Einzug in die 2. Runde

Timea Bacsinszky hat in New York den durchaus möglichen Zweitrunden-Einzug knapp verpasst. Die Waadtländerin unterlag der als Nummer 21 gesetzten Chinesin Jie Zheng 6:7 (0:7), 6:7 (1:7).

Die beiden Tiebreak-Resultate der Partie, die für Erstrunden-Verhältnisse auf sehr hohem Niveau stand, geben genügend Auskunft darüber, wer die entscheidenden Punkte gewonnen hat. Eigentlich hätte es aber gar nicht so weit kommen müssen: Bacsinszky führte im ersten Satz 5:3 und im zweiten 5:2, musste aber jeweils das Rebreak hinnehmen.

Für Bacsinszky hat damit ein enttäuschendes Grand-Slam-Jahr sehr früh geendet: An den vier grössten Turnieren kam die beste Schweizerin nur gerade auf einen Sieg.

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