Zum Hauptinhalt springen

Federer glückt der Auftakt in Wimbledon

Roger Federer startet mit einem hart erkämpften Dreisatzsieg gegen Guido Pella in sein 18. Wimbledon-Turnier. Nun wartet Marcus Willis, die Nummer 772 der Welt, auf den Schweizer.

Unter tosendem Applaus: Roger Federer betritt den heiligen Rasen auf dem Centre Court von Wimbledon.
Unter tosendem Applaus: Roger Federer betritt den heiligen Rasen auf dem Centre Court von Wimbledon.
Adrian Dennis, AFP
Äusserst fokussiert: Der Rasenkönig glänzt zweimal im Tie-Break dank einer konzentrierten Leistung in den wichtigen Momenten.
Äusserst fokussiert: Der Rasenkönig glänzt zweimal im Tie-Break dank einer konzentrierten Leistung in den wichtigen Momenten.
Peter Klaunzer, Keystone
Erleichterung pur: Federer gewinnt eine hart umkämpfte Erstrunden-Partie und verabschiedet sich in Wimbledon vom zahlreich erschienenen Publikum.
Erleichterung pur: Federer gewinnt eine hart umkämpfte Erstrunden-Partie und verabschiedet sich in Wimbledon vom zahlreich erschienenen Publikum.
Gerry Penny, Keystone
1 / 6

Roger Federer brauchte sehr lange, bis ihm das erste Break gegen den südamerikanischen Sandplatz-Spezialisten Guido Pella (ATP 52) gelang, der auf ATP- oder Grand-Slam-Level noch nie ein Spiel auf Rasen gewonnen hat. Erst mit der neunten Breakchance war der Basler zum 5:3 im dritten Satz erfolgreich.

Einen ungemütlicheren Abend ersparte er sich mit zwei sehr konzentrierten Leistungen in den beiden Tiebreaks, so dass er nie in Rückstand geriet. Nach 2:05 Stunden besiegelte Federer mit seinem zwölften Ass den Erfolg. In der 2. Runde wird er am Mittwoch noch klarer der Favorit sein. Er trifft auf den englischen Qualifikanten Marcus Willis, die Nummer 772 (!) der Welt.

Federers mangelnde Effizienz

Der 34-jährige Basler konnte nicht kaschieren, dass er nach seinen Verletzungen am Meniskus und am Rücken noch nicht wieder in Topform ist. Er agierte zumeist etwas zögerlich und hatte nicht richtig viel Zug in seinen Bällen. Insofern war der "Sandhase" Pella ein guter Auftaktgegner, um "sanft" ins Turnier einzusteigen. Der 26-jährige Linkshänder aus Bahia Blanca bei Buenos Aires, der im Februar in Rio de Janeiro erstmals in einem ATP-Final stand, konnte Federer bei dessen Aufschlagspielen nie gefährlich werden. Der Schweizer steigerte sich bei eigenem Service im Lauf der Partie und musste keinen Breakball abwehren. Mit etwas mehr Effizienz beim Verwerten seiner Chancen hätte er sich den Arbeitstag noch deutlich leichter machen können.

Vögele scheitert an Jankovic

Nach wie vor kein Glück bringt das Turnier in Wimbledon Stefanie Vögele (WTA 101). Die 26-jährige Aargauerin trat zum sechsten Mal im Tennismekka an - und musste zum sechsten Mal als Verliererin vom Platz. Vögele verlor gegen die ehemalige Weltnummer 1 Jelena Jankovic klar 2:6, 2:6. (nos/sda)

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch