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Federer/Wawrinka scheitern trotz Traumstart

Roger Federer und Stanislas Wawrinka verpassen an den Olympischen Spielen die Titelverteidigung im Doppel. Zwei Spieler ohne Einzel-Ranking beenden den Traum vom zweiten Gold.

Erst in Rücklage, dann gescheitert: Roger Federer (l.) und Stanislas Wawrinka können ihren Erfolg von Peking 2008 nicht wiederholen.
Erst in Rücklage, dann gescheitert: Roger Federer (l.) und Stanislas Wawrinka können ihren Erfolg von Peking 2008 nicht wiederholen.
Reuters
Überraschung: Andy Ram (l.) und Jonathan Erlich waren eine Nummer zu gross für das Schweizer Duo.
Überraschung: Andy Ram (l.) und Jonathan Erlich waren eine Nummer zu gross für das Schweizer Duo.
Reuters
Überstunden: Für Federer war das Doppel der zweite Einsatz am Nationalfeiertag.
Überstunden: Für Federer war das Doppel der zweite Einsatz am Nationalfeiertag.
Reuters
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Eine Stunde lang deutete nichts auf das bittere Ende hin. Vor allem Roger Federer, aber auch Stanislas Wawrinka, trumpften am Anfang gross auf. Mit gleich drei Breaks sicherten sich der Basler und der Romand den ersten Satz in etwas mehr als 20 Minuten mit 6:1. Auch im zweiten Satz befanden sich Federer/Wawrinka fast permanent im Vorteil.

Die Wende erfolgte im Tiebreak. Plötzlich steigerten sich die beiden Israelis, die vor kurzem in der Doppel-Weltrangliste noch zu den fünf besten Teams gehört hatten, mittlerweile aber aus den Top-50 ausgeschieden sind. Nur weil Erlich/Ram am Netz veritable Penaltys verschossen, hielten Federer/Wawrinka im Tiebreak noch mit. Die beiden Schweizer führten in der Kurzentscheidung noch 5:4 und waren zweimal nur zwei Punkte vom Sieg entfernt. Aber Erlich/Ram sicherten sich das Tiebreak dank drei Gewinnschlägen hintereinander mit 7:5.

Den dritten Satz dominierten dann die Doppelspezialisten. Das Break gelang den beiden Israelis zum 3:1 gegen Wawrinka, wobei der Romand mit einem Doppelfehler die Breakbälle ermöglichte. Erlich/Ram erspielten sich später auch gegen Federer noch eine Break-Möglichkeit; die Schweizer liessen sich den Aufschlag aber kein zweites Mal mehr abnehmen. Andererseits erspielten sich Federer/Wawrinka selber auch keinen Breakball mehr, um allenfalls die Wende noch zu erzwingen.

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