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Federer wird in Basel erwartet

«Solange keine Absage von Roger Federer vorliegt, gehen wir davon aus, dass Roger Federer in Basel spielt», sagt Roger Brennwald, Direktor der Davidoff Swiss Indoors.

Auszeit: Federer will von Woche zu Woche schauen, wo und wann er in den Circuit zurückkehrt.
Auszeit: Federer will von Woche zu Woche schauen, wo und wann er in den Circuit zurückkehrt.
Keystone

Roger Federers Ankündigung auf seiner eigenen Homepage, er brauche eine Pause, und seine Absage für das Turnier von Stockholm nächste Woche, sorgen für einige Hektik und Verwirrung.

Einerseits schreibt Federer auf seiner Homepage, er brauche «eine richtige Pause, um mich vollständig erholen zu können und den Rest der Saison 100% fit zu sein». Andererseits: «Im Moment weiss ich nicht genau, wann ich wieder bereit sein werde zu spielen. Ich hoffe aber, dass es vor dem Ende des Jahres sein wird.»

Federer schweigt

Damit scheint zumindest in Frage gestellt, ob Roger Federer Ende Oktober bei den Davidoff Swiss Indoors spielen wird. Erklärende Informationen aus dem Federer-Lager gibt es dazu nicht.

Der Basler Turnierdirektor Roger Brennwald wird von den Medien bestürmt: «Spielt Federer in Basel oder nicht?» Doch auch Roger Brennwald liegen keine weiteren Informationen vor: «Solange keine Absage von Roger Federer oder von der ATP vorliegt, gehe ich davon aus, dass Roger Federer in Basel spielen wird.»

Frustrierte Fans in Schweden

Federers Absage für Stockholm hat die Fans in Schweden enttäuscht. Geld erhalten sie dennoch keines zurück. Einen Grund musste Federer für sein Forfait in Stockholm nicht angeben. Jedem Spieler steht laut ATP-Regeln das Recht zu, ein Turnier ohne genaue Angaben abzusagen. Das ist für die Organisatoren höchst ärgerlich, denn sie warben mit dem Schweizer Olympiasieger für den Ticketverkauf. «Kaufen Sie ein Ticket und sehen sie Superstar Roger Federer in action», lautete die Marketingstrategie. Es ist deshalb verständlich, dass einige Fans nun ihre Tickets gerne zurückgeben wollen.

Davon will jedoch Turnierdirektor Per Hjertquist nichts wissen. «Wer ein Ticket für ein Fussballspiel kauft, der erhält sein Geld ja auch nicht zurück, weil zum Beispiel Zlatan Ibrahimovic nicht spielt», sagte Hjertquist. Wir organisieren ein Sportevent, und da können solche Sachen passieren. «Wenn es in Wimbledon einen ganzen Tag regnet, gibt es auch nichts zurück. »Und selbst finanziell kann das Turnier nicht von der Absage Federers profitieren. Der Verträge, die die Anstrittsgage der Weltnummer 2 in der Höhe von rund 700'000 Franken begleichen, sind mit dem Forfait Federers laut «Aftonbladet» hinfällig.

Verzicht hat kaum Auswirkungen auf das Ranking

Das Turnier in Schweden hätte Roger für die Weltrangliste wenig gebracht. Der 13- fache Grand-Slam-Sieger besitzt keine realistische Chance, im restlichen Verlauf dieser Saison auf den Tennis-Thron zurückzukehren, den er am 18. August nach 237 Wochen Rafael Nadal hatte überlassen müssen.

Seine letzte Partie bestritt Federer am 20. September im Davis Cup gegen Belgien.

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