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Federer und Wawrinka machen den Sack zu

Das Schweizer Davis-Cup-Team steht im Playoff um die Rückkehr in die Weltgruppe. Der Sieg im Doppel vom Samstag brachte der Equipe von Captain Severin Lüthi den entscheidenden dritten Punkt gegen Portugal.

Roger Federer und Stanislas Wawrinka bedanken sich beim Berner Publikum für die Unterstützung.
Roger Federer und Stanislas Wawrinka bedanken sich beim Berner Publikum für die Unterstützung.
Keystone
Der Handschlag nach dem verwandelten Matchball.
Der Handschlag nach dem verwandelten Matchball.
Keystone
Federer geht bei Wawrinkas Service auf Tauchstation.
Federer geht bei Wawrinkas Service auf Tauchstation.
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Roger Federer und Stanislas Wawrinka, die Doppel-Olympiasieger von 2008, liessen in der wiederum sehr gut gefüllten Berner Eishockeyarena nichts anbrennen und siegten gegen Frederico Gil und Leonardo Tavares in zwei Stunden 6:3, 6:4. 6:4. Für Federer und Wawrinka war es der zweite gemeinsame Sieg im Davis Cup, nachdem sie 2008 in Lausanne gegen Belgien erstmals zusammen im Teamwettbewerb gespielt hatten.

Wie bereits am Freitag in den beiden Einzeln bekundeten die Schweizer auch im Doppel Anfangsschwierigkeiten. Die Portugiesen verbuchten die ersten sieben Punkte der Partie und durchbrachen sogleich den Aufschlag Wawrinkas. Die Schweizer fanden aber schnell ihren Rhythmus und sicherten sich mit fünf Games in Folge den ersten Satz. Im zweiten und dritten Satz reichte dem Heimteam jeweils ein Break, um die Entscheidung herbeizuführen.

Im letzten Game wackelte Federer noch einmal

Erst im letzten Game machte es Federer in seinem 50. Davis-Cup-Einsatz für die Schweiz nochmals spannend, als er dem portugiesischen Duo fünf Breakbälle zugestehen musste. Letztlich blieb die Weltnummer 3 bei eigenem Aufschlag aber ohne Makel und beendete die Partie mit einem Service-Winner.

Die Schweizer schafften damit auf schnellstmöglichem Weg die Qualifikation für die Playoffs um den Aufstieg in die Weltgruppe, die vom 16. bis 18. September stattfinden.

Die beiden Einzel gegen Portugal vom Sonntag haben nur noch statistischen Wert. Gut möglich, dass Coach Severin Lüthi dafür die beiden Ersatzspieler Marco Chiudinelli und Stéphane Bohli nominieren wird.

si/ak

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